Denken vs. Googeln!

In Bremens Szenevierteln Ostertor und Steintor, zwischen Innenstadt, Rembertikreisel, Bismarckstraße, St. Jürgenstraße und Osterdeich/Weser gelegen, sind seit Jahrzehnten Bremens Vor- und Querdenker, Sponties und Visionisten zuhause.Denken

KEIN WUNDER, dass GOOGLE & CO. dort nur HILFSFUNKTIONEN, in Stein gemeißelt, zugestanden bekommen!

Susanne Schweers

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LA STRADA – Straßenkunst Nebensache?

‚LA STRADA‘ Bremen, das seit mehr als fünfundzwanzig Jahren erfolgreiche Straßenkunstfestival, hat in diesem Jahr eine Woche vorab, einen Ableger NORD auf dem historischen BWK-Gelände in Bremen-Blumenthal bekommen.

Dafür hatte ich mich, mit befreundeten Fotografie-Begeisterten,  Olaf und Edelgart (Sunny), verabredet. Es wurde dann auch mächtig mit unseren Kameras ‚geschossen‘.La Strada 1

Als ich abends erwartungsvoll den Chip aus der Kamera nahm, in den Kartenleser steckte und dann am PC und Monitor die gemachten Fotos sichtete, waren viele Bilder von Info-Ständen, (fotografierenden) Olafs und Sunnys usw. darunter …La Strada 2 La Strada 3 La Strada 4 La Strada 5 La Strada 6

… aber nur ein Motiv mit abgebildeten Straßenakrobaten!La Strada 7

Ebenso hatte ich das muntere Treiben an den zahlreichen Buden mit ‚Speis & Trank‘ um die Bühne herum, abwechslungsreich dokumentiert,
La Strada 8 La Strada 9 La Strada 10sowie Abschied nehmende Besucher und Besucherinnen (unsichtbar!),
La Strada 11die Polizei ohne die, in den heutigen unruhigen Zeiten (Terror, Attentate, Straßenraub), kaum eine Veranstaltung stattfindet,
La Strada 12und die wichtigen Sponsorenhinweise zum Schluß verewigt.
La Strada 13Alles bestens gelaufen, tolle Motive, bewußt in Schwarzweiss fotografiert, ich kann zufrieden sein mit dem Ergebnis …

… ABER eine Frage ergibt sich für mich zum Schluß:

„WAS IST DAS FOTOGRAFISCH WICHTIGE FÜR MICH, AUF EINEM STRASSENKUNSTFESTIVAL WIE ‚LA STRADA‘ IN BREMEN?“

Susanne Schweers

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Sand statt Wasser – Hafenarbeit Adieu!

Die Versandung erschwerte bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts den Schiffsverkehr auf der Weser. Hochseeschiffe steuerten nicht mehr die, in der Stadtmitte gelegenen Häfen (Schlachte) an, sondern flussabwärts gelegene, zunächst Vegesack, später Brake (Unterweser) und ab 1827 Bremerhaven. Um den lukrativen Handel und Schiffsverkehr wieder in die Stadt zu holen, baute Bremen ab 1887 einen flussabwärts des Stadtkerns gelegenen Freihafen, den Europahafen. Das Projekt war erfolgreich, nach dem ersten Hafenbecken folgten flussabwärts weitere Hafenbecken, zuletzt 1906 der Überseehafen. Der Hafenbetrieb an der Schlachte wurde eingestellt.
(Quelle: Wikipedia)

111 Jahre später, 1998 endete auch diese Ära. Im Europahafen Bremen, vor Schuppen 3, wurde ein letztes Mal Baumwolle gelöscht. Heute schmücken die Ufer und die alten Gebäude modere Geschäfte, Büros und Wohnungen im Loftstil, und es gibt eine Marina für Sportboote.Europahafen 1

Europahafen 2

Der Überseehafen Bremen wurde mit Sand verfüllt. Auf ihm wurde der heutige Großmarkt Bremen erbaut.Überseehafen

Weitere Infos zur Geschichte der Häfen und der neuen Überseestadt gibt es >>  hier
Ein Kurzfilm von mir anno 2006 „Roll Off – Roll On“ im Europahafen gibt es >>  hier

Susanne Schweers

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Mysteriöse Eingänge zur Unterwelt

Oben braust der Verkehr vorbei und schwarze Raben brüten ihren Nachwuchs aus,Unterwelt 1

aber darunter tun sich unsichtbare, geheimnisvolle Welten auf. Die EingängeUnterwelt 2

kann man in den Wintermonaten, ohne die belaubten Bäume, erahnen …Unterwelt 3

… UND DAS MITTEN IN BREMEN-HASTEDT, GERMANY!

Susanne Schweers

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Bahnhof Mühlenstraße in Bremen-Blumenthal und umzu

Blumenthal, ein Stadtteil im Bremer Norden. Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein anno 2017, trotz der insgesamt fünf Bahnhöfe im Stadtteil. Sie wirken auf mich wie ländlich geprägte Straßenbahnhaltestellen …Bahnhof Mühlenstraße 1Bahnhof Mühlenstraße 2

… immer noch eingleisig, die Straße abgesperrt mittels einfacher Schranken, wenn ein Zug die Straße kreuzt. Dies geschieht mittlerweile häufig im fünfzehn Minutentakt.Bahnhof Mühlenstraße 3

Sollten erneut Güterzüge Kohlen zum Kraftwerk Farge transportieren, würden noch viel mehr lärmende Züge dicht an den Häusern vorbeirauschen. Lärmschutzmaßnahmen sind nicht erkennbar.Bahnhof Mühlenstraße 4

Bahnhof Mühlenstraße 5

Vor fünf Jahren habe ich wunderbare vier Wochen während des „Palastes der Produktion“, einem Kunst und Kulturprojekt zur Belebung Blumenthals in der ehemahligen Sortierung der Bremer Wollkämmerei erlebt, und Blumenthal mit der Kamera, einem Flaneur vergleichbar, entdeckt. Ich hatte noch nie in meinem Leben so viele leerstehende Läden und bröckelnde Fassaden in einem Ort gesehen. Trotzdem habe ich mich wieder in die Ortstruktur, typisch für viele Flecken in Bremen-Nord, verliebt.Bahnhof Mühlenstraße 6

Bahnhof Mühlenstraße 7

Seitdem träume ich auch von einem bezahlbaren kleinem Haus zwischen Lesum und Vegesack, mit guter Infrastruktur, aber trotzdem ruhig und grün gelegen. Anfangs gab es öfters ein paar Objekte, die ich besichtigt habe. Bei denen sagte mir aber dies und das nicht zu. Blumenthal hatte ich ausgeschlossen, da es mir zu extrem erschien in seiner Trostlosigkeit. Mittlerweile ist der Immobilienmarkt wie leergefegt.Bahnhof Mühlenstraße 8

Aber wenn etwas aussichtslos erscheint, ist eine Alternative, neue Wege zu gehen und  Grenzen zu überschreiten, wenn z.b. ein geeignet erscheinendes kleines Doppelhaus inBahnhof Mühlenstraße 9

Blumenthal zum akzeptablen Preis zum Verkauf steht. Es steht in der Johann-Hoppe-Straße, eine Minute vom Bahnhof Mühlenstraße, entfernt. Ich habe es mir angeschaut, aber Abstand von einem Kauf genommen. Viele der anderen Häuser in der Straße und die Mühlenstraße selbst, einst eine Hauptstraße mit vielen unterschiedlichen Geschäften, erscheinen mir einfach zu trostlos, armselig und ungepflegt, fast noch extremer Zerfallen als vor fünf Jahren anno 2012.Bahnhof Mühlenstraße 10

Viele rührige Menschen und Initiativen versuchen seit Jahren zwar, Blumenthal wieder zu beleben, aber es wird noch sehr, sehr lange dauern, trotz mehrerer teils großartiger,Bahnhof Mühlenstraße 11

erfolgreicher Kunst- und Kulturaktionen, zu denen ich gerne einen Tripp nach
Blumenthal mache.

Mehr Impressionen von Bremen-Blumenthal 2012 gibt es >>  hier
Eine vertonte Diashow „Grundstück zu verkaufen“ gibt es >>  hier
Mehr Impressionen von Bremen-Blumenthal 2017 gibt es >>  hier

Susanne Schweers

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Erinnerungen – Sehnsucht am Lesumer Hafen!

… Erinnerung 1920,Lesumer Hafen 1920

… Erinnerung 2016,Lesumer Hafen 2016

… Sehnsucht in Farbe,Verlassene Lesumer Häfen

… Sehnsucht persönlich!Erinnerungen

… Rückkehr?

Und passend dazu das Lied „Lass uns gehen“ von Revolverheld >  hier

Susanne Schweers.

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Blaue Schönheiten am Wegesrand

Über SCHÖNHEIT lässt sich streiten oder nicht …Blaue Schönheit am Wegesrand 1

ob NATÜRLICH oder oder lieber KÜNSTLICH …Blaue Schönheit 2

… auf alle Fälle kann Schönheit BLAU!

Susanne Schweers

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Vor zehn Jahren am Europahafen!

Zwischen den Zeiten …Neugestaltung Europahafen 1

Neugestaltung Europahafen 2

Neugestaltung Europahafen 3

Neugestaltung Europahafen 4

Neugestaltung Europahafen 5

Neugestaltung Europahafen 6

Neugestaltung Europahafen 7… vom Europahafen zum Speicherhafen !

Das Bremer Hafengebiet erlebte in dem letzten Jahrhundert mehrere große Veränderungen besonders durch die Bombenabwürfe der Alliierten während des zweiten Weltkriegs, dem Niedergang der Hafenwirtschaft später und ab 1998, mit der Zuschüttung des Überseehafens und der Ansiedlung des Großmarktes Bremen darauf. Mehrere alte Speicher, Schuppen usw. im Hafengebiet sind einer neuen Nutzung, vorwiegend als exklusive Bürolofts, Ateliers der Kreativwirtschaft, Restaurants, Museen und Wohnraum zugeführt worden. Besonders um den weiter bestehenden Europahafen, jetzt auch Speicherhafen genannt, sind hochpreisige Gebäude mit neuen Büros, Eigentums- und Mietwohnungen enstanden. Nur im alten Holzhafen läuft der Betrieb (fast) wie bisher weiter.

2006 lud die Medienwerkstatt Schlachthof e.V. Bremen in Kooperation mit Kultur vor Ort e.V., Speicherbühne e.V. und dem Bürgerrundfunk Bremen zu einem Kurzfilmwettbewerb „Machen Sie Ihr Spiel“ ein. Zukunftsideen für die neue „Überseestadt“ waren gefragt.

Der Kurzfilm „Roll Off-Roll On“ stellt meine Vision für eine zukünftige Entwicklung an den Ufern des alten Europahafens, anno 2006, dar. Für den Beitrag habe ich historische und eigene Fotos, die Eindrücke von dem Gebiet um den Europahafen einst und jetzt zeigen, verwendet. Inzwischen sind zehn Jahre vergangen …

Susanne Schweers

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Impressionen zum ‚Walter-Kott-Haus‘ in Bremen-Hastedt

Das Walter-Kott-Haus in Bremen-Hastedt, ein Klotz errichtet in einer gemischten Umgebung zwischen Resten traditioneller kleinteiliger Bebauung und moderner kontroverser Straßenplanung, ausgerichtet auf den Autoverkehr, zwischen viel Grün und alten Werkshallen.
Der Baustil nennt sich ‚Brutalismus‚, bezeichnet nach dem französischen Ausdruck für Sichtbeton ‚béton brut‘, wörtlich ‚roher Beton‘. Le Corbusier führte diesen Begriff ein. Neben Sichtbeton sind auch andere Materialien erlaubt. In den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde der ‚Brutalismus‘ zu DEM führenden modernen Baustil, roh, rauh, direkt, authentisch!Walter-Kott-Haus 1

Walter-Kott-Haus 2

Walter-Kott-Haus 3

Walter-Kott-Haus 4

Walter-Kott-Haus 5

Walter-Kott-Haus 6

Walter-Kott-Haus 7

Walter-Kott-Haus 8

Walter-Kott-Haus 9

Mein besonderer Dank gilt der ‚Arztpraxis Chinesische Medizin‘ –  Dr. Frank Brazkiewicz und Petra Brazkiewicz, die ein Foto von mir als Leitmotiv für ihre Praxis-Website gewählt und mir einen weiteren Fotoauftrag erteilt haben. In dessen Rahmen konnte ich das Walter-Kott-Haus, seine Umgebung und die gegenseitigen Wechselwirkungen mit der Kamera erforschen.

Erst seit dieser Zeit nehme ich dies riesige Gebäude in seinen Details richtig wahr, so unspektulär, erschien es mir bis dahin und hat mir dann doch viele neue Erkenntnisse beschert!

Alle Fotos gibt es zu sehen >>  hier

Link zum Fotobuch ‚Walter-Kott-Haus‘ >>  hier

Susanne Schweers

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Fotobuch ‚Walter-Kott-Haus in Bremen-Hastedt‘ publiziert !

Das Walter-Kott-Haus in Bremen-Hastedt, ein Klotz errichtet in einer gemischten Umgebung zwischen Resten traditioneller kleinteiliger Bebauung und moderner kontroverser Straßenplanung, ausgerichtet auf den Autoverkehr, zwischen viel Grün und alten Werkshallen.
Der Baustil nennt sich ‚Brutalismus‚, bezeichnet nach dem französischen Ausdruck für Sichtbeton ‚béton brut‘, wörtlich ‚roher Beton‘. Le Corbusier führte diesen Begriff ein. Neben Sichtbeton sind auch andere Materialien erlaubt. In den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde der ‚Brutalismus‘ zu DEM führenden modernen Baustil, roh, rauh, direkt, authentisch!

Vorderseite:Buch "Das Walter-Kott-Haus in Bremen-Hastedt."Zum Anschauen bitte anklicken >>(Wird leider nicht in allen Browsern abgespielt!)
Fotobuch Walter-Kott-Haus

Rückseite:Buch "Das Walter-Kott-Haus in Bremen-Hastedt."

Mein besonderer Dank gilt der ‚Arztpraxis Chinesische Medizin‘ –  Dr. Frank Brazkiewicz und Petra Brazkiewicz, die ein Foto von mir als Leitmotiv für ihre Praxis-Website gewählt und mir einen weiteren Fotoauftrag erteilt haben. In dessen Rahmen konnte ich das Walter-Kott-Haus, seine Umgebung und die gegenseitigen Wechselwirkungen mit der Kamera erforschen.

Erst seit dieser Zeit nehme ich dies riesige Gebäude in seinen Details richtig wahr, so unspektulär, erschien es mir bis dahin und hat mir dann doch viele neue Erkenntnisse beschert!

Alle Fotos gibt es zu sehen >>  hier

Susanne Schweers

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