FoTO GO: Sinn & Sachlichkeit

Am kommenden Samstag, 22. Juli 2017 sind es genau drei Monate her, dass ich erneut mit viel Spaß an einen Fotomarathon mit der Startnummer 81 teilgenommen habe. Es durfte diesmal ausschließlich in Schwarzweiss fotografiert werden, dafür aber, je nach persönlicher Vorliebe, analog (Film in C41 entwickelbar) oder digital (meine Wahl). Veranstaltet wurde dieser Fotomarathon von den Museen Böttcherstraße, anläßlich der Fotoausstellung ‚Annelise Kretschmer: Fotografien 1922-1975‘.

Sechzehn Themen-Fotos in acht Stunden waren in festgelegter Reihenfolge unter dem Motto ‚Sinn & Sachlichkeit‘ zu einer Geschichte zu shooten. Die erste Hälfte der Themen gab es zum Start um 10 Uhr in den Museen Böttcherstraße,Begriffe Teil 1- Vorderseite Begriffe Teil 1 - Rückseite

die zweite Hälfte zur Halbzeitpause um 14 Uhr im Mamorsaal / Loydcafé im Holzhafen.Begriffe Teil 2 - VorderseiteBegriffe Teil 2 - Rückseite

****************************************************************************************************# Meine Interpretation der Begriffe: #

#1 schmucklosschmucklos

#2 Insel(n) des LichtsInseln(n) des Lichts

#3 aufgeschichtetes Nichtsaufgeschichtetes Nichts#4 abgewandte Seiteabgewandte Seite#5 Frau von heuteFrau von heute

#6 konkret abstraktkonkret und abstrakt#7 GesichtergeschichtenGesichtergeschichten#8 In SpiegelungIn Spiegelung#9 Im Dialog: horizontal – senkrechtIm Dialog. horizontal-senkrecht

#10 visionelle Stolpersteinevisuelle Stolpersteine#11 Vor der PoseVor der Pose

#12 Gestrüpp des ÄußerenGestrüpp des Äußeren

#13 rhythmische Strukturrhythmische Struktur

#14 Körper im MusterKörper im Muster#15 Ein Augenpaar im GegenüberEin Augenpaar im Gegenüber

#16 Poesie im AlltäglichenPoesie des Alltäglichen

Der Fotomarathon endete um 18 Uhr im Kulturzentrum Schlachthof mit der digitalen Bildkopierung bzw. der Filmabgabe.Fotoabgabe 1Fotoabgabe 2

Mir ist es gelungen, zu allen Begriffen genau ein Bild, in der gewünschten Reihenfolge, zu fotografieren.

Das Wetter war den ganzen Tag über kalt, feucht und ungemütlich gewesen, so dass ich nicht mit dem Rad gefahren bin, sondern per Straßenbahn und Bus und viele meiner Motive in den gut beheizten Kaufhäusern der Innenstadt gefunden habe. Insgesamt war der Fotomarathon erneut eine willkommende FOTOGRAFISCHE HERAUSFORDERUNG für mich und hat SPASS GEMACHT!

Die prämierten Serien wurden vom 13. bis zum 21. Mai 2017 im Paula Modersohn-Becker Museum ausgestellt. Die Jurypreisverleihung fand am 13. Mai 2017 um 15 Uhr bei der Eröffnung der Ausstellung statt.

Die Serien aller TeilnehmerInnen dieses Fotomarathons gibe es zu sehen  >> hier

Susanne Schweers

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Erlebnisbaustelle ‚Bremer Bahnhofsplatz‘ – Teil 15

Routine in GRAU, mit BLAUEN FARBTUPFERN OBEN und UNTEN, begleitet von sehr viel ROTORANGE, BEIGE, BRAUN und ein wenig GELB ist ins ‚Bremer Loch‘ eingezogen.Baustelle Bahnhofsplatz 136Baustelle Bahnhofsplatz 137FLEISSIGE Arbeiter werkeln ROUTINIERT an allen Ecken und Kanten und Rundungen.Baustelle Bahnhofsplatz 138Baustelle Bahnhofsplatz 139Baustelle Bahnhofsplatz 140

Baustelle Bahnhofsplatz 141Auf das Klohäuschen ‚für alle Fälle‘ müssen sie nicht verzichten.Baustelle Bahnhofsplatz 142Es ist ein KLEINES Stückchen nach rechts gewandert.Baustelle Bahnhofsplatz 143

ENTSTEHENDE Wände und die GROSSEN Kräne versuchen vermehrt an den WOLKENKUCKUCKSEIERN des Architekten Max Dudler zu kratzen.Baustelle Bahnhofsplatz 144Baustelle Bahnhofsplatz 145

Sie ermöglichen so ihren FLEISSIGEN Dienern einen WEITEN RUNDBLICK!Baustelle Bahnhofsplatz 146

DAS IST BAUSTELLENGENUSS IM ‚BREMER LOCH‘!

Mehr Fotos zur Erlebnisbaustelle Bahnhofsplatz ‚City-Gate‘ gibt es  >> hier

Susanne Schweers

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Denken vs. Googeln!

In Bremens Szenevierteln Ostertor und Steintor, zwischen Innenstadt, Rembertikreisel, Bismarckstraße, St. Jürgenstraße und Osterdeich/Weser gelegen, sind seit Jahrzehnten Bremens Vor- und Querdenker, Sponties und Visionisten zuhause.Denken

KEIN WUNDER, dass GOOGLE & CO. dort nur HILFSFUNKTIONEN, in Stein gemeißelt, zugestanden bekommen!

Susanne Schweers

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Erlebnisbaustelle ‚Bremer Bahnhofsplatz‘ – Teil 14

Große Veränderungen / Fortschritte in den letzten Wochen kann ich nicht feststellen:Baustelle Bahnhofsplatz 128Der Sandboden ist inzwischen fast vollständig verschwunden unter grauem Zement,Baustelle Bahnhofsplatz 129in Form von Fundamenten und gegossenen Wänden.Baustelle Bahnhofsplatz 130Die Farben Grau, Braun, Orange, Gelb und Blau beherrschen die Sicht in das ‚Bremer Loch‘,Baustelle Bahnhofsplatz 131 und mittendrin steht das Klohäuschen für alle Fälle!Baustelle Bahnhofsplatz 132Baustelle Bahnhofsplatz 133Baustelle Bahnhofsplatz 134

ALLES GUT!

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Susanne Schweers

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Bildwirkung: Farbe vs. Schwarzweiss!

Sonnenauf- und Untergänge, Anfang und Ende eines Tages, rufen bei den meisten Menschen ein besonders intensives Gefühl von Wärme, Geborgenheit, Lebensintensität aus, vor allem wenn sie in wärmenden rotorange Tönen daherkommen.Abends in der VorstadtKonvertiere, entwickle ich diese digitale Datei oder ein entsprechend analog auf Film gebanntes Motiv extrem kontrastreich in Schwarzweiss von Weiß nach Schwarz, empfinde ICH! die gleiche Intensität <> Wärme wie die rotorange untergehende/-aufgehende Sonne. Abends in der VorstadtBearbeite/Entwickle ich dagegen die digitale Datei in Farbe bzw. das analoge Farbnegativ in ausgeglichenen Grautönen/Kontrasten, wirkt es auf mich beliebig/neutral. Das Bild berührt mich emotional nicht. Es liefert einfach nur Informationen > LANGWEILIG für MICH!Abends in der Vorstadt

Meine ERKENNTNIS<>GEFÜHL DARAUS: EXTREME KONTRASTE im Bild von HELL nach DUNKEL, SCHWARZ nach WEISS, ROT nach BLAU, mit all den ZWISCHENTÖNEN und FARBEN, stellt das IDEAL und das LEBEN dar bzw. die Intensität einer BildWIRKUNG auf MICH!

Susanne Schweers

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Erlebnisbaustelle ‚Bremer Bahnhofsplatz‘ – Teil 13

Große Veränderung hat es in letzter Zeit nur Wenige gegeben …Baustelle Bahnhofsplatz 120… Die vier Kräne stehen noch immer ‚ihren Kran‘,Baustelle Bahnhofsplatz 121das Klohäuschen ist zurückgekehrt ins ‚Bremer Loch‘,Baustelle Bahnhofsplatz 122einzelne Abdeckplanen sind nach wie vor hochgeschlagen, ein blauer Container von der Mitte an den Rand gewandert,Baustelle Bahnhofsplatz 123und es wachsen immer mehr Zementwände in die Höhe!Baustelle Bahnhofsplatz 124Die Wirkung von Licht und Schatten mit den verwendeten Baumaterialen wird anhand eines errichteten Modells getestet. Dies steht aber im 90 Grad Winkel zu dem tatsachlichen Bauten später. Ob die Architekten das berücksichtigen werden und die Ergebnisse umrechnen?Baustelle Bahnhofsplatz 125

Wir Bremerinnen und Bremer, auswärtige Besucherinnen und Besucher, Hund‘ und Katz‘,Baustelle Bahnhofsplatz 126

können es kaum noch erwarten, das ‚City-Gate‘ in seiner ganzen modernen rechteckigen Pracht am Bahnhofsplatz begrüßen zu können!Baustelle Bahnhofsplatz 127

ES WIRD SO EINZIGARTIG IN DER ART SEIN IN BREMEN INKLUSIVE SEINER MIETER, DASS TOURISTEN EN MASSE NACH BREMEN STRÖMEN WERDEN!

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Susanne Schweers

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LA STRADA – Straßenkunst Nebensache?

‚LA STRADA‘ Bremen, das seit mehr als fünfundzwanzig Jahren erfolgreiche Straßenkunstfestival, hat in diesem Jahr eine Woche vorab, einen Ableger NORD auf dem historischen BWK-Gelände in Bremen-Blumenthal bekommen.

Dafür hatte ich mich, mit befreundeten Fotografie-Begeisterten,  Olaf und Edelgart (Sunny), verabredet. Es wurde dann auch mächtig mit unseren Kameras ‚geschossen‘.La Strada 1

Als ich abends erwartungsvoll den Chip aus der Kamera nahm, in den Kartenleser steckte und dann am PC und Monitor die gemachten Fotos sichtete, waren viele Bilder von Info-Ständen, (fotografierenden) Olafs und Sunnys usw. darunter …La Strada 2 La Strada 3 La Strada 4 La Strada 5 La Strada 6

… aber nur ein Motiv mit abgebildeten Straßenakrobaten!La Strada 7

Ebenso hatte ich das muntere Treiben an den zahlreichen Buden mit ‚Speis & Trank‘ um die Bühne herum, abwechslungsreich dokumentiert,
La Strada 8 La Strada 9 La Strada 10sowie Abschied nehmende Besucher und Besucherinnen (unsichtbar!),
La Strada 11die Polizei ohne die, in den heutigen unruhigen Zeiten (Terror, Attentate, Straßenraub), kaum eine Veranstaltung stattfindet,
La Strada 12und die wichtigen Sponsorenhinweise zum Schluß verewigt.
La Strada 13Alles bestens gelaufen, tolle Motive, bewußt in Schwarzweiss fotografiert, ich kann zufrieden sein mit dem Ergebnis …

… ABER eine Frage ergibt sich für mich zum Schluß:

„WAS IST DAS FOTOGRAFISCH WICHTIGE FÜR MICH, AUF EINEM STRASSENKUNSTFESTIVAL WIE ‚LA STRADA‘ IN BREMEN?“

Susanne Schweers

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Erlebnisbaustelle ‚Bremer Bahnhofsplatz‘ – Teil 12

Und es füllt sich und füllt sich das ‚Bremer Loch‘!Baustelle Bahnhofsplatz 111

Der Sandboden ist vollständig verschwunden unter Beton, Drahtgeflechten, roten  Verschalungshilfen und Gerüstteilen aus grauem Metall. Das Klohäuschen hat sich ganz verkrümmelt,Baustelle Bahnhofsplatz 112und die gelben Riesen und sonstige knuffige, gelbschwarze Hilfen verrichten weiterhin ihren Dienst!Baustelle Bahnhofsplatz 113

Baustelle Bahnhofsplatz 114

Baustelle Bahnhofsplatz 115

Baustelle Bahnhofsplatz 116

Baustelle Bahnhofsplatz 117

Ich frage mich, wie LANGE es noch dauernd wird, bis das ‚Bremer Loch‘ kein ‚Bremer Loch‘ mehr ist, sondern überirdisch, den Wolken entgegen strebt?Baustelle Bahnhofsplatz 118

REWE, einer der zwei Supermärkte, die in das ‚City-Gate‘ einziehen werden, begrüßt bereits die Bremerinnen und Bremer!Baustelle Bahnhofsplatz 119

Bei soviel OPTIMISMUS kann EIGENTLICH nichts mehr schiefgehen!?

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Susanne Schweers

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Sand statt Wasser – Hafenarbeit Adieu!

Die Versandung erschwerte bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts den Schiffsverkehr auf der Weser. Hochseeschiffe steuerten nicht mehr die, in der Stadtmitte gelegenen Häfen (Schlachte) an, sondern flussabwärts gelegene, zunächst Vegesack, später Brake (Unterweser) und ab 1827 Bremerhaven. Um den lukrativen Handel und Schiffsverkehr wieder in die Stadt zu holen, baute Bremen ab 1887 einen flussabwärts des Stadtkerns gelegenen Freihafen, den Europahafen. Das Projekt war erfolgreich, nach dem ersten Hafenbecken folgten flussabwärts weitere Hafenbecken, zuletzt 1906 der Überseehafen. Der Hafenbetrieb an der Schlachte wurde eingestellt.
(Quelle: Wikipedia)

111 Jahre später, 1998 endete auch diese Ära. Im Europahafen Bremen, vor Schuppen 3, wurde ein letztes Mal Baumwolle gelöscht. Heute schmücken die Ufer und die alten Gebäude modere Geschäfte, Büros und Wohnungen im Loftstil, und es gibt eine Marina für Sportboote.Europahafen 1

Europahafen 2

Der Überseehafen Bremen wurde mit Sand verfüllt. Auf ihm wurde der heutige Großmarkt Bremen erbaut.Überseehafen

Weitere Infos zur Geschichte der Häfen und der neuen Überseestadt gibt es >>  hier
Ein Kurzfilm von mir anno 2006 „Roll Off – Roll On“ im Europahafen gibt es >>  hier

Susanne Schweers

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Erlebnisbaustelle ‚Bremer Bahnhofsplatz‘ – Teil 11

Unten im ‚Bremer Loch‘ wachsen Drahtplatten und Zement zum Fundament zusammen,Baustelle Bahnhofsplatz 104

fleissig bedient von einem helfenden Kran, der die sperrigen Baumaterialien anreicht,Baustelle Bahnhofsplatz 105

damit diese von kräftigen Männerhänden geformt und verarbeitet werden können.Baustelle Bahnhofsplatz 106

Das Klohäuschen ist weiter nach links zur Grubenmitte gewandert.Baustelle Bahnhofsplatz 107

Es musste zahlreichen Drahtgittern als Fundamentbasis weichen.Baustelle Bahnhofsplatz 108

Dabei hilft ebenfalls ein großer Kran, die schweren Drahtgeflechte zu transportieren, damit  die Betonbauer sie verlegen und mit Zement verfüllen können zum fertigen Boden.

Baustelle Bahnhofsplatz 109

Die ersten kleinen Wandelemente aus Beton entstehen auch bereits.Baustelle Bahnhofsplatz 110

Das ‚Bremer Loch‘ FÜLLT SICH!

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Susanne Schweers

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