Fotomarathon Bremen 2017

Unter dem Motto „WILDER WESTEN“ waren neun Fotos zu neun bestimmten Themen zwischen 11 Uhr und 20 Uhr fotografieren. Je drei neue Themen und einen Stempeldruck gab es, alle drei Stunden nacheinander, an drei verschiedenen Stationen. Die Reihenfolge der Themenfotos im Querformat durfte nicht verändert werden. Auf dem ersten Foto sollte die persönliche Startnummer sichtbar sein.

Alle Arten von digitalen Kameras waren zugelassen, außer Handy-Kameras. Erstmalig waren auch die unterschiedlichsten Bild-Effekte, d.h. nicht nur ein Schwarzweisseffekt, erlaubt. Der Effekt sollte vor dem Fotografieren eines Motivs an der Kamera eingestellt worden sein. Eine nachträgliche Bildbearbeitung war nicht gestattet.

Ich entschied mich, anstatt der schweren „Canon 5D Mark2“ mit dem stablilisierten Tamron 24-70mm/2,8, meine kleine handliche „Sony RX 100 III“, mit demselben Brennweitenbereich, mitzunehmen.

Offizielles Gruppenfoto FMHB
Gruppenfoto- Fotomarathon-Bremen-2017

Der FMHB startete im Varieté-Theater „G.O.P.“ in der Bremer Überseestadt. Ich bin incl. meines Rads per Straßenbahn von Bremen-Hastedt angereist. Ich fühlte mich morgens nicht sehr fit, und das Wetter war durchwachsen. Deshalb wollte ich den „langen Tag“ geruhsam angehen.

Im G.O.P. standen bereits die Schlangen vor den Anmelde-Points, nach Buchstaben geordnet. Im Foyer wurden die, zu unterschreibene FMHB-Lizenzvereinbahrung für die gemachten Fotos gelesen, diskutiert und unterzeichnet oder ein letzter stärkender Kaffee genossen.
Jeder der 245 TeilnehmerInnen bekam seine Startnummer mit dem ersten Kontrollstempel (ich Nr. 243), die FMHB-Regeln und einen Stoffbeutelrucksack, diesmal gesponsered vom „WESER KURIER“, mit Wegzehrung (2x Quarkbällchen, 1x Mineralwasser), Infomaterial und einem G.O.P. Rubbellos (1x Freikarte?, leider nein).

Einchecken 1Einchecken 2Einchecken 3

Einchecken 4Wo geht's lang?Warten 1

Nachdem die Anmeldeformalitäten vollendet waren und das obligatorische Gruppenfoto geshootet war, wurde das Obermotto des FMHB2017, „WILDER WESTEN“, verraten, und es gab die ersten drei Themen dazu. Stirnrunzeln bei vielen, so auch bei mir. „Ganz schön ausgefuchst die Themen diesmal, die wir TeilnehmerInnen kreativ in Fotos umsetzen sollten.“

Wir durften uns im G.O.P. fotografisch austoben. Überall sah man nun Schaffende, ihre Startnummern kreativ in Szene setzend. Manche, waren stolz, eine tolle Idee entwickelt zu haben, und als sie das passende Szenario dazu ansteuerten, hatten bereits andere TeilnehmerInnen, den identischen Einfall verwirklicht. Mir erging es ebenso, als ich meine Startnummer 243 in einem künstlichen Hirschgeweih im Casino fotografieren wollte. Ich entschied mich dann, nicht direkt meine gedruckte Startnummer am roten Bändle zu fotografieren, sondern diese auf meinen Smartphone einzustellen. Sie sollte unten links im Bild scharf abgebildet erscheinen, mit unscharfem Hintergrund in die Ferne schweifend. In Folge entwickelte ich daraus einheitliche Details aller Motive meiner kommenden Bildserie als „Roter Faden“:

  • Einen (Sony RX100 III) kamerainternen Retro-Effekt mit gelblich getönten verblichenen Farben, um einmal nicht nur in Normalfarbe oder Monochrom zu fotografieren,
  • Anordnung des entscheidenden Details für ein Thema, abwechselnd in der linken und rechten Bildecke vor unscharfem Hintergrund.

#1 Der große Bluff#1 Der große Bluff#2 Zwölf Uhr mittags#2 Zwölf Uhr mittags#3 In einem wilden Land#3 In einem wilden Land

Um 14 Uhr erreichte ich, wie vorgesehen, die erste Zwischenstation „Lankenauer Höft“ in Bremen-Woltmershausen. Auf dem Weg dorthin und direkt vor Ort, fand ich relativ flott meine nächsten Motive. Störender empfand ich die einsetzenden Regenschauer, gepaart mit kurzen sonnigen Abschnitten, in denen ich ordentlich in meiner gummierten Regenkleidung ins Schwitzen geriet.

Nach einen frisch gebrüten Becher Kaffee und einem Stück selbst gebackenem Kuchen, sah meine Welt wieder erholter aus. Ich war bereit, mir meinen zweiten Kontrollstempel und die nächsten drei Fotothemen am mobilen FMHB-Stand abzuholen. Hätte ich Probleme mit meiner Kamera gehabt, hätte ich durch Mitarbeiter des Fotogeschäfts FOBI Hilfe bekommen können.

#4 Fluss ohne Wiederkehr#4 Fluss ohne Wiederkehr#5 Im Westen nichts Neues#5 Im Westen nichts Neues

Da jeder FMHB-TeilnehmerIn incl. Rad, seitens der Veranstalter, eine Freifahrt mit der alten Fähre „Pusdorf“ spendiert bekommen hatte, konnten mein Rad und ich direkt per Schiff über die Weser nach Gröpelingen übersetzen. Dort flüchtete ich mit anderen sofort vor dem einsetzenden kräftigen Regenguß unter einen designten Glasunterstand, der Regenschutz versprach, aber nur dürftig erfüllte. Nach endlos gefühlten Minuten hörte es „Gott sei Dank“ auf zu regnen, und ich konnte ein weiteres Motiv kreativ fotografieren.

#6 Der Schatz im Silbersee#6 Der Schatz im Silbersee

Um 17 Uhr holte ich mir den nächsten Kontrollstempel an der zweiten Zwischenstation im „Torhaus Nord“ an der Liegnitzstraße in Bremen-Gröpelingen. Die wieder vorhandene mobile Kamera-Nothilfe von FOBI brauchte ich auch hier nicht, jedoch eine starke Koffeindosis, da meine Kräfte zusehens schwanden. Aber zur Endstation im Kulturhaus Walle e.V. (Brodelpott), meiner langjährigen Wirkungsstätte für über 20.000 Repros historischer Privatfotos, jeweils in Schwarzweiss und als Dia , war es ja nicht mehr weit!

#7 El Dorado#7 El Dorado#8 Spiel mir das Lied vom Tod#8 Spiel mir das Lied vomTodAuf diesem letzten Stück des Wegs, steuerte ich, für mein letztes geplantes Motiv, den Waller Friedhof an. Nach einigen Verirrungen im tiefsten Bremen-Gröpelingen durch Straßensperrungen aufgrund von Kanalbauarbeiten, erreichte ich ihn. Es sollte mein erster Besuch auf dem riesigen Areal sein. Überall erblickte ich bereits FMHB’ler. So werden wahrscheinlich zahlreiche Engel und Kreuze, sehr unterschiedlich abgelichtet zwar, als Endmotiv der Serie „WILDER WESTEN“ zu sehen sein.

#9 Das war der Wilde Westen#9 Das war der Wilde WestenNachdem ich mir im NETTO-Supermarkt an der Waller Heerstraße noch, einen Absacker „Piccolo“ gekauft hatte, erreichte ich den guten, alten Brodelpott! Dort hieß es für mich erst einmal  „Warten“ auf das Kopieren meiner Serie auf eines der Notebooks der FMHB-Organisatoren. Diesmal waren die Abgabestationen nach den Startnummern unterteilt. Ein guter Freund von mir, Olaf Jürss, und Gespräche mit meinen Exkolleginnen, in den kleinen Pausen zwischen „Bedienen und Genießen“, verkürzten die Wartezeit für mich.

Ein Piccolo aus dem Supermarkt
AbsackerEinige leckere Köstlichkeiten, begleitet von handgemachter Countrymusik (Denis Fischer), rundeten den FMHB2017 für mich ab.
Stärkung

Mit dem Rad fuhr ich gegen 21.30 Uhr zurück nach Bremen-Hastedt. Ich fühlte mich, wider Erwarten, noch fit genug dafür. Danach bin ich aber umgehend in der „Koje“ versunken und eingeschlafen.

Die individuellen Fotoserien werden am 7. und 8. Oktober 2017 in einer Ausstellung, incl. Siegerehrung um 14.30 Uhr, im LICHTHAUS, Herman-Prüser-Str. 4, 28237 Gröpelingen gezeigt.

Ein filmischer FMHB-Zusammenschnitt von Ey-Fotografie >>  hier 

Offizielle FMHB-Website  >> hier
Mehr Fotos, auch anderer TeilnehmerInnen vom FMHB 2015 – FMHB2017, auf der offiziellen Flickr-Seite >> hier
Links zu Blogs/Websites anderer TeilnehmerInnen des FMHB2017:
>>  craft foto | Mirko Christmann
>>  knipserey | Martin Bergmann

Susanne Schweers

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Beim Sparen Größe zeigen !

Bist Du bereit, für das Risiko zu Erblinden, 19,95 Euro für 130g Tabak zu investieren?
Gehörst Du zu den ‚Sparfüchsen‘, die 24,95 Euro für 50g mehr Tabak auf den Tisch legen?Beim Tod sparenDann bist Du bereit für den Tod …

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Susanne Schweers

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20 Wege zum Tod!

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… SICH VOR DEN ZUG WERFEN WAR GESTERN!

Susanne Schweers

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Ob DRINNEN als Sehnsucht, oder DRAUßEN als großes Kino …Der Tod - Großes Kino

Rauchen KANN tödlich sein …
DRAUßEN MITTENDRIN …

DER TOD LAUERT ÜBERALL !

Susanne Schweers

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Der Tod – In bester Qualität unfassbar günstig!

Das Sterben oder eine verminderte Fruchtbarkeit wird uns Menschen, besonders den Rauchern unter uns, immer EINFACHER, BILLIGER und trotzdem in BESTER Qualität dargeboten!Der preiswerte Tod

Es heißt nur noch „ZUGREIFEN“ für 24,95 Euro und mit 200g sind Sie DABEI!

GENUSS PUR!?

Susanne Schweers

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Bahnhof BOCHUM oder anderswo!

Das Weihnachtsfest naht in BOCHUM und im übrigen Deutschland.Bahnhof Bochum 1

Überall herrscht hektische Betriebsamkeit, vor allen in Bahnhofshallen und auf den Bahnsteigen. Es wird sich mit Küsschen verabschiedet,Bahnhof Bochum 4

es werden die letzten Worte per Smartphone whatsapptBahnhof Bochum 2

und die Zugverspätungen gegoogelt. Bahnhof Bochum 3

Auf dem Bahnsteig smalltalken einige Weihnachtsfrauen ein letztes Mal.Bahnhof Bochum 5

Es ist 18.02 Uhr. Meine Spannung steigt. Wird mein Zug pünktlich um 18.11 Uhr abfahren? NEIN! 35 Minuten Verspätung werden in einem Laufbandtext über dem Ziel HAMBURG-ALTONA angezeigt. Habe ich es doch gewusst! Bahnhof Bochum 6

Zeit für mich, Smartphones und weitere Impressionen auf dem Bahnsteig im Foto festzuhalten:Bahnhof Bochum 7

Bahnhof Bochum 8Bahnhof Bochum 9 Bahnhof Bochum 10 Bahnhof Bochum 11 Bahnhof Bochum 12

Bahnhof Bochum 13

Bahnhof Bochum 13

Pünktlich 35 Minuten später steige ich in meinen Zug nach HAMBURG-ALTONA über BREMEN ein.

Wenn ich einen Tagesausflug per Bahn mache …

Susanne Schweers

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Obdachlosigkeit und Elbphilharmonie Hamburg

2012 Rückseite Saturn Elektromarkt Mönckebergstraße in Hamburg …Obdachlosigkeit Hamburg 12016 Rückseite Saturn Elektromarkt Mönckebergstraße in Hamburg …

Obdachlosigkeit Hamburg 2… aber diesmal belebt mit vier jungen Menschen, ihren drei Hunden unter der Obhut von einer freundlichen Geistin der deutschen Post AG!Obdachlosigkeit Hamburg 3Sabrina, aus der Schweiz, die es im „Elternhaus nicht mehr ausgehalten hat“, und ihreObdachlosigkeit Hamburg 4(für mich) anonymen Weggenossen sind froh, ein geschütztes Plätzchen gefunden zu haben, an dem sie auf Ordnung und Sauberkeit achten! Es schneit und ein kalter Wind weht.Obdachlosigkeit Hamburg 5ZWEIFEL tauchen bei mir auf.Obdachlosigkeit Hamburg 6Vor wenigen Minuten habe ich den grandiosen Ausblick auf der eröffneten Plaza der neuen Elbphilharmonie genossen …Obdachlosigkeit Hamburg 7… gebaut für 789 Mio. Euro anstatt der vorgesehenden 77 Mio. Euro!

Susanne Schweers

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Elbphilharmonie Hamburg – Erster Besuch!

Zwei Monate vor der Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg ist die öffentliche Plaza in 37 Metern Höhe am 4. November 2016 mit einem Festakt eingeweiht worden. Da  aus Sicherheitsgründen nur eine begrenzte Anzahl von Menschen zur gleichen Zeit die Plaza besuchen soll, werden am Eingang kostenlose Eintrittskarten per Kasse und Automaten ausgegeben.Eröffnung der Elbphilharmonie und jugendliche Obdachlose in Hamburg 1

Mit einer imposanten Rolltreppe gleitet man hoch zur öffentlichen Plaza in 37m Höhe auf dem Dach des ursprünglichen Kaispeichers (erbaut 1963) aus roten Ziegeln.Eröffnung der Elbphilharmonie und jugendliche Obdachlose in Hamburg 2

Oben angekommen eröffnen sich den Besuchern weiträumige, in Ebenen gestaffelte futuristisch anmutende Treppen, Gänge, Hallen, Fenster und Türen, modern mit Licht in Szene gesetzt oder von natürlichem Tageslicht durchflutet.Eröffnung der Elbphilharmonie und jugendliche Obdachlose in Hamburg. 2016

Durch mehrere große Glastüren kann man einen überdachten Wandelgang betreten,Eröffnung der Elbphilharmonie und jugendliche Obdachlose in Hamburg. 2016

der rund um das Gebäude in luftiger Höhe führt.Eröffnung der Elbphilharmonie und jugendliche Obdachlose in Hamburg. 2016

Von ihm hat man in alle vier Himmelsrichtungen eine atemberaubende Aussicht:Eröffnung der Elbphilharmonie und jugendliche Obdachlose in Hamburg. 2016

Auf die Hafencity mit seiner modernen Architektur entlang des alten KaiserhafensEröffnung der Elbphilharmonie und jugendliche Obdachlose in Hamburg. 2016

oder auf das weitläufige Hamburger Hafenareal,Eröffnung der Elbphilharmonie und jugendliche Obdachlose in Hamburg. 2016

mit all seinen Kränen, kleinen und großen Schiffen und Aktivitäten.Eröffnung der Elbphilharmonie und jugendliche Obdachlose in Hamburg. 2016Demjenigen, dem gemachte Fotos von dieser außergewöhnlichen Location nicht zur Erinnerung und Information ausreichen,Eröffnung der Elbphilharmonie und jugendliche Obdachlose in Hamburg. 2016

kann sich mit Büchern, Andenken usw. in einem Info-Center eindecken und danach noch einen Kaffee genießen! Eröffnung der Elbphilharmonie und jugendliche Obdachlose in Hamburg. 2016

Unterbrochen, durch eine Zwischenebene mit Panoramafenster, geht es zum Schluß wieder per hinabgleitender Rolltreppe zum Ausgang.Elbphilharmonie 12

Ein BESONDERER Ausflug in Hamburger Höhen liegt hinter dem oder der BesucherIn!Hamburg 13

Die Eröffnung aller Gebäudeteile war ursprünglich für 2010 geplant und die Kostensteigerung von 77 auf 789 Millionen Euro sorgte jahrelang für Schlagzeilen, ABER ES HAT SICH GELOHNT FÜR HAMBURG, SEINE BEVÖLKERUNG UND NACHFOLGENGE GENERATIONEN. NICHT IMMER SOLLTE NUR DIE VERNUNFT SIEGEN!

BREMEN braucht auch mehr Leuchturmprojekte jenseits jedlicher Vernunft, um sein „Dorf mit Straßenbahn“ – Image endlich zuverlassen und nicht darin zu versinken. (Fast) JEDER Besucher oder Besucherin, die Bremen wegen eines solchen HIGHLIGHTS besuchen würde, gibt Geld in der Stadt aus, was die Bremer Wirtschaft ankurbelt und die Stadt als/mit etwas Bedeutendem behaftet im Gedächnis belassen würde.

Zwei phantasielose Hochhäuser ‚City-Gate‘ mit Rasterfenstern eines bedeutenden Architekten, wie Max Dudler, reichen nicht aus!  Warum wird nicht wenigstens die Plattform im zwanzigsten Stockwerk des Wesertowers z.B. für die Bremer Bevölkerung geöffnet? Das wäre schon einmal ein Highlight gegen Bremens Mittelmäßigkeit!

… oder ein WESERPHILHARMONIE in und auf der ‚umgedrehten Kommode‘ auf dem Stadtwerder?

Weitere Infos zur Elbphilharmonie gibt es >  hier
Die Elbphilharmonie ist mit Google Street View bereits virtuell erlebbar >  hier
Offizielle Website der Elbphilharmonie >  hier
Weitere Fotos zur Hafencity Hambur >  hier

Susanne Schweers

 

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