Erinnerungen – Sehnsucht am Lesumer Hafen!

… Erinnerung 1920,Lesumer Hafen 1920

… Erinnerung 2016,Lesumer Hafen 2016

… Sehnsucht in Farbe,Verlassene Lesumer Häfen

… Sehnsucht persönlich!Erinnerungen

… Rückkehr?

Und passend dazu das Lied „Lass uns gehen“ von Revolverheld >  hier

Susanne Schweers.

0

Urgroßmutter kauft ein

Meine Urgroßmutter Dorothea Quinckardt kauft Gemüse beim Kohlhöker ein. Das Bild entstand in Lesum, im Bremer Norden, Am Radeberg 5, im Jahr 1910.Urgroßmutter kauft einMeine Urgroßeltern Karl-Wilhelm und Dorothea Quinckardt lebten dort mit sieben Kindern in einer, von Ihnen erbauten, großen Jugendstilvilla mit tollem Fachwerk. Sie und später ihr Sohn Gustav Quinckardt und ihre unverheirateten Töchter Dorothea und Johanna Quinckardt betrieben bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine Zimmerei / Baugeschäft dort. Teilweise hatte der Betrieb über hundert Mitarbeiter gehabt und Pferde, die im Stall hinter dem Haus gehalten wurden. Auf der colourierten Postkarte von 1910 ist diese Villa mit einem kleinen roten Kreuz markiert. Die Postkarte wurde von der Lesumer Brücke aus fotografiert und zeigt, außer den Häusern ‚Am Radeberg‘, die Bahnstrecke nach Bremen mit dem alten Lesumer Bahnhof und dem noch unbewaldeten Bahndamm.Bahnhof Bremen-LesumDie Jugendstilvilla steht noch heute  ‚Am Radeberg‘ nebst den anderen benachbarten alten Häusern. Ich habe schöne Erinnerungen an die Villa und die verwilderten Ländereien dahinter, die sich bis zur um 1958 gebauten Schnellstraße B74 erstreckten, und in denen ich mit anderen Kindern manches „Abenteuer“ erlebte. Die zwei unverheirateten Tanten, Dorothea und Johanna Quinckardt, Schwestern meiner Großmutter, die darin lebten, waren wie zusätzliche Großmütter für mich. Ein Schnappschuss der alten Villa von 1975:Am Radeberg 5

Das Gebäude wurde 1978 verkauft, nachdem die letzte darin lebende, unverheiratete Tochter Dorothea Quinckardt verstarb. Seitdem wurde es mehrfach umgebaut, erweitert und renoviert von den neuen Besitzern, die daraus ein Senioren-Pflegeheim gemacht haben. Zunächst war es das „Haus am Radeberg“, später ab 2006 das Wohn- und Pflegeheim ‚Lesmona‚ des Ehepaares Lohse.

Susanne Schweers

0