Oktobersommer

Die Sonnenuhr hat ihren Dienst eingestellt.Das Strandleben am Fluss geht weiter.Oktobersommer 2Oktobersommer 3Es wir herbstgeturtelt und geklönt bei Sonne, Bier und Sitzfleisch satt.Oktobersommer 4

Kleine Hündchen werden ausgeführt.Oktobersommer 5Züchtig gekleidete Musliminnen samt Kinderschar eilen vorbei.Oktobersommer 6

Ihren Körpern bleibt das Vitamin D spendende Sonnenlicht verwehrt.Der Oktobersommer ist wirklich bunt!Oktobersommer 8Da kann der deutsche Michel nur staunen …Oktobersommer 9… über SOVIEL NEUES KLIMA in Deutschland Bremen!

Susanne Schweers

 

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Form vollendet!

Form vollENDET …FormvollENDET… das Hemd, der Herr, der Hund, der OBDACHLOSE?

WELCHE PASSFORM IST DIE RICHTIGE?

Weitere Fotos zu ‚Obdachlosigkeit‘ gibt es >> hier

Susanne Schweers

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Fotomarathon Bremen 2018

Am Samstag, den 1. Sepember 2018, fand wieder der Fotomarathon Bremen (FMHB) statt. Unter dem Motto „PER KAMERA DURCH DIE GALAXIS“ waren neun Fotos zu neun bestimmten Themen zwischen 11 Uhr und 20 Uhr fotografieren. Je drei neue Themen und einen Stempeldruck gab es, alle drei Stunden nacheinander, an drei verschiedenen Stationen. Die Reihenfolge der Themenfotos im Querformat durfte nicht verändert werden. Auf dem ersten Foto sollte die persönliche Startnummer sichtbar sein.
Alle Arten von digitalen Kameras waren zugelassen, außer Handy-Kameras. Erstmalig waren auch die unterschiedlichsten Bild-Effekte, d.h. nicht nur ein Schwarzweisseffekt, erlaubt. Der Effekt sollte vor dem Fotografieren eines Motivs an der Kamera eingestellt worden sein. Eine nachträgliche Bildbearbeitung war nicht gestattet.
Ich entschied mich, anstatt der schweren „Canon 5D Mark2“ mit dem stablilisierten Tamron 24-70mm/2,8, meine kleine handliche „Sony RX 100 III“, mit demselben Brennweitenbereich, mitzunehmen.

Offizieles Gruppenfoto FMHBGruppenfoto 2018

Der FMHB startete in der BREMENHALLE des Airport BRE Hans Koschnick. in der Bremer Neustadt.. Ich fühlte mich morgens nicht sehr fit und das Wetter war durchwachsen. Dann schmiss ich beim Heraustragen des Rads noch einen Blumenkübel um, der zerbrach und dessen gesamter Inhalt sich auf unsere Hauseingangstreppe zerstreute. Meine Nerven lagen bereits jetzt blank, dabei wollte ich diesen „langen Tag“ geruhsam angehen.

Die vorgesehende Straßenbahn Linie 3 haben mein Rad und ich dann ‚Gott sei Dank!‘ erreicht. Jetzt konnte ich etwas Durchatmen und mich auf den FMHB 2018 konzentrieren. An der Domsheide klappte das Umsteigen in die Linie 6 zum Flughafen komplikationslos.

AnfahrtAuf dem Weg

Um 10.29 Uhr erreichte ich das Flughafengebäude und musste mich, trotz eines Lageplans, Durchfragen zur BREMENHALLE, die samt der Ausguckplattform des Flughafens nicht ebenerdig lag..

Plan Airport BRE Hans KoschnickPlan FlughafenHB

Dort standen die Schlangen bereits vor den Anmelde-Points, nach Buchstaben geordnet, wie all die Jahre vorher.

EincheckenEinchecken

Jede/er der 200 TeilnehmerInnen bekam seine Startnummer mit dem ersten Kontrollstempel (ich Nr. 177), die FMHB-Regeln und eine kleine gesponserte Papiertragetasche mit nützlichen Dingen für den FMHB-Marathontag (1.Themenkarte, Fynn-Smartphonehalterung  fürs Fahrrad, Notizbüchlein für nicht abgelichtete Motive, mehrere Gutscheine und Modelrelease-Kärtchen z.B.). Kostenlose Wegzehrung, wie Rosinenbrötchen vom ‚Starken Bäcker‘ und Mineralwasser, hatte es auch wieder gegeben, wurden von mir aber komplett übersehen. PECH!

Enige Meter entfernt vom ‚Boarding‘, unter der in der Bremenhalle präsentierten alten Junker W 33 ‚Bremen‘, wurde das erhaltene Material gelesen, diskutiert, unterzeichnet und begutachtet oder nur die Kamera überprüft.

Checken
Begutachtung11 Uhr: Startpunkt: BREMENHALLE des Airport Bremen (Flughafenallee, 28199 HB)

Themen:
1. Erster Kontakt (First Contact)
2. Völlig losgelöst (Earth Below Us)
3. Lichtgeschwindigkeit (Speed Of Light)

#1 Erster Kontakt (First Contact)
#1 Erster Kontakt

#2 Völlig losgelöst (Earth Below Us)#2 Völlig losgelöst

#3 Lichtgeschwindigkeit (Speed Of Light)

14 Uhr: Zwischenstation 1 – MARKTHALLE 8 (Domshof 8-12, 28195 HB)

4. ALLgegenwärtig (Ubiquitous)
5.Hinterm Mond (Behind THE Moon / Under A Rock)
6. Supernova (Supernova)

#4 ALLgegenwärtig (Ubiquitous)#4 Allgegenwärtig

#5 Hinterm Mond (Behind THE Moon / Under A Rock)

#6 Supernova (Supernova)

17 Uhr: Zwischenstation 2 – Tofazz Bio- und Jazzladen (Glockenstraße 16, 28309 HB)

7. Außerirdisch (Extraterrestrial)
8. Unendliche Weiten (The Final Frontier)
9. Ist mir Schnuppe (I don’t Give A Damn)

#7 Außerirdisch (Extraterrestrial)#7 Außerirdisch

#8 Unendliche Weiten (The Final Frontier)

#9 Ist mir Schnuppe (I don’t Give A Damn)

20 Uhr: Endstation Olbers Planetarium – (Werderstraße 73, 28199 HB)

Kollage „Per Kamera durch die Galaxis“ (Bremen)Sammlung

Die individuellen Fotoserien werden am 20. und 21. Oktober 2018 in einer Ausstellung, incl. Siegerehrung um 14.30 Uhr, in der Städtischen Galerie Bremen, Buntentorsteinweg 112, 28201 Bremen gezeigt.

Bericht ‚1800 Bilder einer Stadt‘ im Weser-Kurier >>  hier
Offizielle FMHB-Website >>  hier
Mehr Fotos, auch anderer TeilnehmerInnen vom FMHB 2015 – FMHB2018, auf der offiziellen Flickr-Seite >>  hier

Susanne Schweers

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Freiräume – Selbstbedienung ?

Aus der Not geboren, Mülleimer durchsuchend,

obdachlos, hungrig, verletzt, schmerzend, verkrüppelt, ohne Geld auf der Straße lebend.
Aus der Gier geboren, fremde Taschen durchsuchend …

… FREIRÄUME GRENZENLOS!?

Susanne Schweers

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Abholung der türkischen Braut

(Quelle: „Türkische Hochzeit“ – www.brauchwiki.de)
Am nächsten Tag nach dem Henna-Abend fährt man mit dem Hochzeitszug zum Haus der Braut, um sie von dort abzuholen. An diesem Hochzeitszug nehmen Freunde, Bekannten und Verwandten von Seiten des Bräutigams teil. Der Brautwagen wird festlich meist mit Blumen und weißen Bändern geschmückt und an den anderen Autos werden farbige Tücher aufgehängt. Die weißen Bänder sollen dem Paar Glück bringen und die farbigen Bänder verdeutlichen den Hochzeitskonvoi.

Es ist üblich den Autokorso auf dem Weg zum Haus der Braut anzuhalten und den Weg abzusperren. Erst wenn der Fahrer einen Wegezoll bezahlt, wird dem Konvoi der Weg freigegeben.

Wenn man mit dem Hochzeitszug vor dem Haus der Braut ankommt, verlangt die Familie von der Braut Geld für das öffnen der Haustür. Die verschlossene Tür wird nach der Zahlung erst geöffnet. Bevor die Braut das Haus verlässt, bekommt sie entweder von dem Vater oder dem Bruder eine rote Schleife um die Taille gebunden. An diesem Band hängt ein kleiner Goldtaler, der das letzte „Taschengeld“ vom Brautvater an seine Tochter symbolisieren soll. Die rote Schleife hat die Bedeutung, dass die Braut als Jungfrau das Elternhaus verlässt.

Es herrscht wieder bei der Abholung eine traurige Atmosphäre, denn bei der Verabschiedung wird meist geweint. Oft wird hier von der Mutter der Braut Sprüche herumgeworfen wie z.B. „Wer wird uns in der früh aufwecken, wer wird uns den Tee kochen, meine liebste Tochter du wirst im Hause sehr fehlen“.

Dann nimmt der Bräutigam die Braut in den Arm und führt sie aus dem Haus. Zwei Musikanten, ausgerüstet mit Davul Zurna (Pauke und Oboe) spielen vor dem Haus Volkslieder für die Gäste, und es wird Folkloretanz getanzt .

Danach macht sich der Hochzeitszug wieder auf dem Weg und es wird eine Stadttour gemacht. Nach der Stadttour fahren alle Anderen in den Hochzeitssaal, und das Paar kommt erst nach 2 -3 Stunden später in den Saal.

Ich erlebte diesen Teil einer türkischen Hochzeit auf einer Radtour in Bremen-Sebaldsbrück an einem Samstag. Ich wunderte mich, dass die Hochzeitsgesellschaft, ohne Absperrung, den fließenden Verkehr und die fahrenden Straßenbahnen ignorierten und auf der Straße ihre geschmückten Autos parkten. Es wurde eifrig roter und weißer Rauch, der die Sicht für den gesamten Straßenverkehr vernebelte, zu folkloristischen Klängen mit Pauke und Oboe produziert und gut gekleidete Männer begannen, nach einem gemeinsamen islamischen Gebet inklusive Ansprache eines Imans, beiderseits der Hauptstraße zu tanzen. Anwesende Frauen waren streng religiös und mit Kopftüchern die Haare bedeckend,, erschienen. Sie tanzten nicht.

Ich wollte dann nebenstehende Türken fragen, was in meiner Umgebung passierte. Ich begriff erst verspätet, dass alle Anwesenden, beiderseits der Hauptstraße, plötzlich ein gemeinsames Gebet ausführten, in dem sie andachtsvoll ihre Hände gen Himmel öffneten. Eine Störung wäre jetzt unangemessen gewesen. Die ganze Szenerie war sehr ungewohnt für mich!

Weitere Infos zum Ablauf einer türkischen Hochzeit gibt es >> hier

Susanne Schweers

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UNERHÖRT! Diese Obdachlosen.

Geschichten von Unerhörten

Viele Menschen fühlen sich an den Rand gedrängt in einer immer unübersichtlicheren Welt, in der Gerechtigkeit auf der Strecke zu bleiben droht. Sie haben ein Recht darauf, gehört zu werden. Die Diakonie versammelt Lebensgeschichten von „Unerhörten“ auf dieser Seite. Warum wir das tun, erfahren Sie hier.
(Zitat: Website Diakonie Deutschland)Unerhört! diese Obdachlosen.

Eine Kampagne der DIAKONIE Deutschland!

Infos zur Kampagne ‚UNERHÖRT! Diese Obdachlosen.‘ gibt es >>  hier

Susanne Schweers

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Rosi und Dennis – alkoholfrei!

Ein Stapel gefüllter Plastiktaschen verschiedener Supermärkte, vorwiegend zur mehrfachen Verwendung gedacht, und ein einsamer CoffeeToGo-Mehrwegbecher davor erregen vor dem Hauptbahnhof Bremen mein fotografisches Interesse.

Auch ich bleibe nicht unbemerkt für einige, im geringen Abstand davon stehende Personen.
Ich werde von Rosi angesprochen, die diese abgestellten Taschen, Tüten und den CoffeeToGo-Becher bewacht. Zu groß ist die Gefahr, das ihr und den anderen Besitzern der wenigen Habseligkeiten etwas gestohlen wird. Ich erkläre ihr, weshalb ich fotografiere. Sie ist dreizig Jahre alt und lebt seit drei Jahren auf der Straße.

Rosi hat es geschafft, trotz ihrer schwierigen Lage, dem übermäßigen Alkoholgenuss zu widerstehen.
RESPEKT!, bei dem feucht kaltem, windigem Wetter, auch mit der dicker Kleidung, nur mit Mineralwasser und Orangensaft auszukommen. Dass ich sie mit einer Zigarette fotografiere, ist ihr anfangs nicht so recht. Sie willigt dann jedoch ein.
Im Gesicht hat Rosi verschiedene verschorfte Wunden, die meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Vorsichtig spreche ich sie darauf an. Sie berichtet mir, das es entzündete Aknepickel sind. Durch die mangelnden Möglichkeiten der Hygiene und zum Händewaschen, gelangt immer wieder Schmutz in die Wunden und diese entzünden sich erneut. Rosi zeigt mir wortlos ihre verdreckten Nägel und Hände.Nach einiger Zeit gesellt sich Dennis zu uns. Er lebt ebenfalls auf der Straße und verkauft die ‚Zeitschrift der Straße‘. Die Bremer Obdachlosenzeitschrift kostet zwei Euro, ein Euro pro verkauftem Exemplar ist der Verdienst von Dennis. Diesmal erzählt das Heft Geschichten über den „SONNENPLATZ“.
Auf Alkohol verzichtet Dennis ebenfalls und stillt seinen Durst mit einer Cola bei diesem „Schietwedder“ – RESPEKT!

Rosi und Dennis dürfen die kalten Nächte in der Bahnhofshalle verbringen, aber erst nach 22 Uhr, wenn der Drogeriemarkt Rossmann und die anderen Geschäfte geschlossen haben. Morgens müssen sie vor Geschäftsöffnung wieder die wärmende Bahnhofshalle verlassen. GENUG Schlaf bekommt man so nicht!Trotz ihrer widrigen Lebensumstände, ohne ein eigenes wärmendes Zuhause, schauen mich Rosi und Dennis FREUNDLICH an.

Hinter Ihnen und ihren wenigen Habseligkeiten, geordnet verstaut und abgelegt in Mehrwegtragetaschen verschiedenster Supermärkte vor dem prächtigen Bahnhofsgebäude Bremen, ruft das KLEINE, GROSSE Glück nach uns Passanten …

… ES IST WIEDER ZEIT DER BÜRGERPARK-TOMBOLA IN BREMEN!

… EIN PLATZ AN DER SONNE!

Weitere Fotos zu ‚Obdachlosigkeit‘ gibt es >>  hier
Infos zur  ‚Zeitschrift der Straße’gibt es >>  hier
Infos zur Kampagne ‚UNERHÖRT! Diese Obdachlosen.‘ der Diakonie gibt es >>  hier

Susanne Schweers

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Valentinstag und die Folgen!

Es waren einst Bauarbeiter am Bahnhofsplatz Bremen. Es war der 14. Februar …Valentinstag 1

… Valentinstag!Valentinstag 2

Herzensangelegenheiten lassen grüßen, sogar zweifach!Valentinstag 3Das wissen Stadttauben zu schätzen …Valentinstag 4

… und Fotografen.Valentinstag 5

Andere suchen ihr Glück in der Bürgerpark-Tombola und dem ‚City-Gate‘.Valentinstag 6

Ein Samenkorn wird für jeden Suchenden abfallen …Valentinstag 7

… vielleicht der GROSSE GEWINN IN MÜNZEN!

Susanne Schweers

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