Erlebnisbaustelle ‚Bremer Bahnhofsplatz‘ – Teil 25

ERDRÜCKEND wirkt das City-Gate Ensemble auf mich!

Eingehüllt in riesige grüne Netzbespannung bis zum Dach, an der Basis umrandet von Schutzzaun und Gangway aus Zinkblech und passenden lichtdurchlässigen Plastikplanen mit orangen Zierstreifen, erhebt bzw. breitet sich das City-Gate inzwischen bis an die BSAG-Haltestellen aus.Baustelle Bahnhofsplatz 222

Die schmale, hohle Gasse zwischen den Gebäudeteilen empfängt Passantinnen und Passanten in einem dunklen, engen Embiente, dass nicht zum Flanieren und Verweilen  einlädt.Baustelle Bahnhofsplatz 223

Baustelle Bahnhofsplatz 224Nur keine angenehme Aufenthaltsqualität mit Bänken, Licht, Luft und Grün in der Passage schaffen, könnte die Devise lauten!Baustelle Bahnhofsplatz 225Dies könnte alkoholisierte Randgruppen, Drogenliebhaber, Obdachlose usw. anziehen, die durch die Bebauung mit dem City-Gate ihre alten Treffpunkte auf dem bebauten Platz verloren haben und nun die Bänke auf den BSAG-Bahnsteigen bevölkern. Die Polizei ist für den ‚Fall der Fälle‘ vor Ort und versucht aufzupassen,Baustelle Bahnhofsplatz 226

aber angenehmer wird das Warten auf Bus & Bahn mit dem Gestank nach Bier, Schnaps und Wein nicht. Ich fühle mich unwohl dort und das zunehmende Gedränge und Geschupse der vielen Passanten nervt mich zunehmend.Baustelle Bahnhofsplatz 227

„IST DAS DIE EINLADENE, OFFENE, GEPFLEGTE ATMOSPHÄRE FÜR BESUCHERINNEN UND BESUCHER, die sich, neugierig auf Bremen, in die alte Hansestadt trauen?“Baustelle Bahnhofsplatz 228Was meinen die gelben stählernden Helfer und ihre Führer oben in den Kabinen dazu?

SIE HABEN DEN BESTEN ÜBERBLICK, NOCH VOR DEN POLIZISTEN!

Mehr Fotos zur Erlebnisbaustelle Bahnhofsplatz ‚City-Gate‘ gibt es >> hier

Susanne Schweers

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Täuschungen

Was ist Spiegelung, Wandmalerei, Gebäude?Täuschungen

REALITÄT und ILLUSION?

An der BSAG-Haltestelle „Sebaldsbrücker Bahnhof“ ist PHILOSOPHIEREN möglich!

Susanne Schweers

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Erlebnisbaustelle ‚Bremer Bahnhofsplatz‘ – Teil 24

EGAL was die Bremer Bevölkerung über das ‚City-Gate‘, Max Dudler und die ‚hohle Gasse‘ zwischen den beiden Gebäudeteilen denkt …

ALLES geht seinen Gang.Die Bauten streben in die Höhe,ihren stählernden Hilfsbauarbeitern auf Augenhöhe entgegen,

unter stetiger Bewachung, Kontrolle, Vorschriften …… oder mit der Hilfe eines handfesten Schlosses.Der historische Bremer Hauptbahnhof ist nur noch zu erahnen.Er ist verschwunden zwischen Gerüst, gerasterten Fensterfronten, Schutzplanen …Baustelle Bahnhofsplatz 218

… oder man dreht ihm den Rücken zu!

Hilft alles nichts, gibt es die Schutzmänner und Frauen der Polizei.So kann man, getrost und sicher geschützt, den verdienten Imbiss bei Martin Kiefert genießen!ALLES IN BRATWURST!

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Susanne Schweers

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Valentinstag und die Folgen!

Es waren einst Bauarbeiter am Bahnhofsplatz Bremen. Es war der 14. Februar …Valentinstag 1

… Valentinstag!Valentinstag 2

Herzensangelegenheiten lassen grüßen, sogar zweifach!Valentinstag 3Das wissen Stadttauben zu schätzen …Valentinstag 4

… und Fotografen.Valentinstag 5

Andere suchen ihr Glück in der Bürgerpark-Tombola und dem ‚City-Gate‘.Valentinstag 6

Ein Samenkorn wird für jeden Suchenden abfallen …Valentinstag 7

… vielleicht der GROSSE GEWINN IN MÜNZEN!

Susanne Schweers

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Erlebnisbaustelle ‚Bremer Bahnhofsplatz‘ – Teil 23

Bauarbeiter brauchen Pausen, damit das ‚City-Gate‘ wirklich vollendet wird, ohne dass der eine oder andere vorher schlapp macht. Bis zu dreihundert Kollegen und Kolleginnen verschiedenster Gewerke sollen es in den nächsten Monaten werden. Treppenstufen und Bordsteinkanten sind da auf Dauer wenig geeignet für etwas Verschnaufen und Hygiene zwischendurch. Der Bahnhofsplatz ist bis zum letzten Winkel mit dem Mauern des ‚City-Gates‘ zugebaut worden.

Aber vor der historischen Kulisse von Überseemuseum und Hauptbahnhof ist Platz auf der grünen Wiese, und ein stinkendes, eisernes Urinal, an dem kaum ein Passant vorbei gehen mochte, wurde vor einiger Zeit beseitigt. So kann sich ein weiteres Gebäude, aus Metallcontainern gebaut, wirkungsvoll dazu gesellen. Ganz aktuell erscheint es in seiner Rastererscheinung und muss sich hinter den noblen ‚City-Gate‘ Bauten des Stararchitekten Max Dudler nicht verstecken.

Jeweils eine schmucke Metalltreppe an den beiden StirnseitenBaustelle Bahnhofsplatz 200

und dekorative Elemente wie Gitter, Rohre, Kabel, Kästen, Klammern, rote Schalter und unterschiedliche Fensteröffnungen sorgen für Abwechslung an den Fronten.Baustelle Bahnhofsplatz 201

Baustelle Bahnhofsplatz 202

Baustelle Bahnhofsplatz 203

Dafür bedanken sich die Bauerarbeiter und Bauarbeiterinnen mit einem dicken Herzen,Baustelle Bahnhofsplatz 204

umweltbewusst aus übrig gebliebener Sägespäne gestreut, bei der Bremer Bevölkerung zum Valentinstag am 14. Februar 2018.Baustelle Bahnhofsplatz 205

Derweil schreitet der Bau des ‚City-Gates‘ unbeirrt voran und erinnert selbst immer mehr an ein phantasievoll, buntes, verhülltes Kunstwerk, so temporär und Besuchermagnet, wie die Installationen des Künstler-Ehepaars Christo & Jeanne-Claude.Baustelle Bahnhofsplatz 206

Kunstliebhabende Unternehmen und Einzelpersonen können attraktive Flächen mieten,Baustelle Bahnhofsplatz 207

nachdem die temporäre, phantasievolle, bunte Verhüllung einer üblichen zeitgemäßen, geradlinigen Rasterfront aus Kalksandstein gewichen ist. Sie können zwischen Räumen im linken und/oder rechten Gebäudeteil des ‚City-Gates‘ wählen, je nach Lust und Laune, politischer Ausrichtung und sonstigen Vorlieben. Baustelle Bahnhofsplatz 208

Den Bremer Passanten und Passantinnen des ‚City-Gates‘ und auf Bus und Bahn Wartenden kann es EGAL sein.Baustelle Bahnhofsplatz 209

ES GIBT GENUG ABWECHSLUNG AN IMBISSEN, FASTFOOD, HOTELS, SUPERMÄRKTEN, DROGERIEN, BÜROS UND PRAXEN IN GERASTERTEM KALKSANDSTEIN  UMZU!

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Susanne Schweers

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Erlebnisbaustelle ‚Bremer Bahnhofsplatz‘ – Teil 22

Was ist nur die WAHRHEIT über das ‚City-Gate‘?Baustelle Bahnhofsplatz 190

‚Protest + Neuanfang nach 1968‘, mal wieder, zunächst bis zum 1.Juli 2018. Ha, Ha, Ha!Baustelle Bahnhofsplatz 191

Der Bremer Bahnhofsplatz erfand sich schon öfters neu: Ob Platz mit Badeanstalt und Opelturm, Verkehrsverein Bremen-Pavillion, Springbrunnen und Pflanzenkübeln oder Skateranlage und Asphalt pur und jetzt (entgültig?) den ‚City-Gate‘-Gebäuden des Stararchitekten Max Dudler.Baustelle Bahnhofsplatz 192

Die Bremer Straßenbahn vermeidet die Zielangabe ‚City-Gate‘, aus gutem Grund?Baustelle Bahnhofsplatz 193

Was ist gute Architektur, was Kunst? Tradition gegen Moderne, Schnörkel gegen Raster? Kann ‚MAX Beckmann‘ uns eine Antwort geben?Baustelle Bahnhofsplatz 194

THE TRUTH – DIE WAHRHEIT, will diskutiert werden.Baustelle Bahnhofsplatz 195

Die gelben Riesen versehen weiterhin ihren Dienst,Baustelle Bahnhofsplatz 196

und die Autos sausen vorbei, UNBEEINDRUCKT und UNBEIRRT!

Mehr Fotos zur Erlebnisbaustelle Bahnhofsplatz ‚City-Gate‘ gibt es  >> hier

Susanne Schweers

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Erlebnisbaustelle ‚Bremer Bahnhofsplatz‘ – Teil 21

Schön anzuschaun sind sie, die helfenden, eisernen Riesen,Baustelle Bahnhofsplatz 183 so farblich illuminiert von dem Hamburger Lichtkünstler Michael Batz, der bereits ‚Elphi‘ und andere Objekte in der Speicherstadt in Hamburg mit Licht in Szene setzen durfte.Baustelle Bahnhofsplatz 184

Bezahlt hat es die swb Bremen, die bereits anno 2006 ihr Kraftwerk Bremen-Hastedt zu seinem hundertjährigen Geburtstag bunt erstrahlen ließ.Baustelle Bahnhofsplatz 185

Mehr als zehn Jahre mussten wir BremerInnen warten, bis wir erneut, abgesehen von kleineren farbigen Lichtinszenierungen im Friedenstunnel, der Mühle in Bremen-Horn oder der Lesumbrücke in Burglesum in Lichtkunstgenuß kommen sollten.Baustelle Bahnhofsplatz 186

Wie oft habe ich die Menschen im Ruhrpott bereits um ihre zahlreiche, großartigeBaustelle Bahnhofsplatz 187

illuminierte Industrie im Landschaftspark Duisburg, Bochum usw. beneidet undBaustelle Bahnhofsplatz 188

deshalb Fotoausflüge dahin unternommen. Aber Bremen hinkt in diesen Dingen (meistens) zehn Jahre und mehr hinterher …Baustelle Bahnhofsplatz 189

… und ob es tatsächlich KUNST ist?

Lichtkünstler Michael Batz  >> hier
City Gate-Baustelle: swb beleuchtet Kräne  >> hier
Mehr Fotos zur Erlebnisbaustelle Bahnhofsplatz ‚City-Gate‘ gibt es  >> hier

Fotos vom Kraftwerk Bremen-Hastedt beleuchtet gibt es  >> hier
Fotos von der Mühle in Bremen-Horn beleuchtet gibt es  >> hier

Susanne Schweers

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Herbstfarben

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:Herbst 1Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Herbst 2 Den blauen Himmel unverstellt,
Herbst 3Herbstkräftig die gedämpfte Welt,
Herbst 4

In warmem (rotem) Golde fliessen.

(Text: Eduard Mörike 1804-1875, deutscher Lyriker)

Susanne Schweers

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Neue Sitze für BSAG-Wartehäuschen !?

Kalt und ungemütlich, bei Regen mit kleinen glänzenden Wassertropfen versehen, und pflegeleicht aus Edelstahl, sind die etablierten Sitzgelegenheiten in den Wartehäuschen der Bremer Straßenbahn AG (BSAG).
Im Bestreben, es den NutzerInnen kompfortabler zu machen, testet die BSAG, in der Innenstadt, z.B. an der Haltestelle Domshof, bereits seit dem 12.07.2016 neue Sitzbänke.
BSAG-Bank 1Besser gegen Kälte isoliert, mit einer dicken Schicht aus Styropor und einer, von den meisten Menschen als gemütlich empfundenen, Holzsitzfläche, auf einem stabilen Betonsockel ruhend, kommt das 167kg schwere Testexemplar daher.
BSAG-Bank 2Auf Bus und Straßenbahn wartende Menschen diskutieren eifrig über Sinn und Zweck und feuchte Mängel:
BSAG-Bank 3 „Was ist nur von diesen Neuerscheinungen zu halten …“
BSAG-Bank 4BSAG-Bank 5

… mit dem KLANGVOLLEN Namen „M 95002069“?

Und In den sozialen Netzwerken wird gemunkelt, dass die BSAG gar nicht an kompfortablere Sitzgelegenheiten für Wartende denkt, sondern neue Fahrkartenautomaten darauf installieren will …!?

Update 23. Oktober 2017:
Der WESER REPORT, ein Anzeigenblättchen für die Stadt Bremen und Umzu, ist vermutlich durch meinen Blogbericht auf Facebook & Co. angeregt, dieser Frage nachgegangen:WR_Grauer Block_BSAGBSAG-Sprecher Andreas Holling klärt auf >>  hier

Susanne Schweers

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Fotomarathon Bremen 2017

Unter dem Motto „WILDER WESTEN“ waren neun Fotos zu neun bestimmten Themen zwischen 11 Uhr und 20 Uhr fotografieren. Je drei neue Themen und einen Stempeldruck gab es, alle drei Stunden nacheinander, an drei verschiedenen Stationen. Die Reihenfolge der Themenfotos im Querformat durfte nicht verändert werden. Auf dem ersten Foto sollte die persönliche Startnummer sichtbar sein.

Alle Arten von digitalen Kameras waren zugelassen, außer Handy-Kameras. Erstmalig waren auch die unterschiedlichsten Bild-Effekte, d.h. nicht nur ein Schwarzweisseffekt, erlaubt. Der Effekt sollte vor dem Fotografieren eines Motivs an der Kamera eingestellt worden sein. Eine nachträgliche Bildbearbeitung war nicht gestattet.

Ich entschied mich, anstatt der schweren „Canon 5D Mark2“ mit dem stablilisierten Tamron 24-70mm/2,8, meine kleine handliche „Sony RX 100 III“, mit demselben Brennweitenbereich, mitzunehmen.

Offizielles Gruppenfoto FMHB
Gruppenfoto- Fotomarathon-Bremen-2017

Der FMHB startete im Varieté-Theater „G.O.P.“ in der Bremer Überseestadt. Ich bin incl. meines Rads per Straßenbahn von Bremen-Hastedt angereist. Ich fühlte mich morgens nicht sehr fit, und das Wetter war durchwachsen. Deshalb wollte ich den „langen Tag“ geruhsam angehen.

Im G.O.P. standen bereits die Schlangen vor den Anmelde-Points, nach Buchstaben geordnet. Im Foyer wurden die, zu unterschreibene FMHB-Lizenzvereinbahrung für die gemachten Fotos gelesen, diskutiert und unterzeichnet oder ein letzter stärkender Kaffee genossen.
Jeder der 245 TeilnehmerInnen bekam seine Startnummer mit dem ersten Kontrollstempel (ich Nr. 243), die FMHB-Regeln und einen Stoffbeutelrucksack, diesmal gesponsered vom „WESER KURIER“, mit Wegzehrung (2x Quarkbällchen, 1x Mineralwasser), Infomaterial und einem G.O.P. Rubbellos (1x Freikarte?, leider nein).

Einchecken 1Einchecken 2Einchecken 3

Einchecken 4Wo geht's lang?Warten 1

Nachdem die Anmeldeformalitäten vollendet waren und das obligatorische Gruppenfoto geshootet war, wurde das Obermotto des FMHB2017, „WILDER WESTEN“, verraten, und es gab die ersten drei Themen dazu. Stirnrunzeln bei vielen, so auch bei mir. „Ganz schön ausgefuchst die Themen diesmal, die wir TeilnehmerInnen kreativ in Fotos umsetzen sollten.“

Wir durften uns im G.O.P. fotografisch austoben. Überall sah man nun Schaffende, ihre Startnummern kreativ in Szene setzend. Manche, waren stolz, eine tolle Idee entwickelt zu haben, und als sie das passende Szenario dazu ansteuerten, hatten bereits andere TeilnehmerInnen, den identischen Einfall verwirklicht. Mir erging es ebenso, als ich meine Startnummer 243 in einem künstlichen Hirschgeweih im Casino fotografieren wollte. Ich entschied mich dann, nicht direkt meine gedruckte Startnummer am roten Bändle zu fotografieren, sondern diese auf meinen Smartphone einzustellen. Sie sollte unten links im Bild scharf abgebildet erscheinen, mit unscharfem Hintergrund in die Ferne schweifend. In Folge entwickelte ich daraus einheitliche Details aller Motive meiner kommenden Bildserie als „Roter Faden“:

  • Einen (Sony RX100 III) kamerainternen Retro-Effekt mit gelblich getönten verblichenen Farben, um einmal nicht nur in Normalfarbe oder Monochrom zu fotografieren,
  • Anordnung des entscheidenden Details für ein Thema, abwechselnd in der linken und rechten Bildecke vor unscharfem Hintergrund.

#1 Der große Bluff#1 Der große Bluff#2 Zwölf Uhr mittags#2 Zwölf Uhr mittags#3 In einem wilden Land#3 In einem wilden Land

Um 14 Uhr erreichte ich, wie vorgesehen, die erste Zwischenstation „Lankenauer Höft“ in Bremen-Woltmershausen. Auf dem Weg dorthin und direkt vor Ort, fand ich relativ flott meine nächsten Motive. Störender empfand ich die einsetzenden Regenschauer, gepaart mit kurzen sonnigen Abschnitten, in denen ich ordentlich in meiner gummierten Regenkleidung ins Schwitzen geriet.

Nach einen frisch gebrüten Becher Kaffee und einem Stück selbst gebackenem Kuchen, sah meine Welt wieder erholter aus. Ich war bereit, mir meinen zweiten Kontrollstempel und die nächsten drei Fotothemen am mobilen FMHB-Stand abzuholen. Hätte ich Probleme mit meiner Kamera gehabt, hätte ich durch Mitarbeiter des Fotogeschäfts FOBI Hilfe bekommen können.

#4 Fluss ohne Wiederkehr#4 Fluss ohne Wiederkehr#5 Im Westen nichts Neues#5 Im Westen nichts Neues

Da jeder FMHB-TeilnehmerIn incl. Rad, seitens der Veranstalter, eine Freifahrt mit der alten Fähre „Pusdorf“ spendiert bekommen hatte, konnten mein Rad und ich direkt per Schiff über die Weser nach Gröpelingen übersetzen. Dort flüchtete ich mit anderen sofort vor dem einsetzenden kräftigen Regenguß unter einen designten Glasunterstand, der Regenschutz versprach, aber nur dürftig erfüllte. Nach endlos gefühlten Minuten hörte es „Gott sei Dank“ auf zu regnen, und ich konnte ein weiteres Motiv kreativ fotografieren.

#6 Der Schatz im Silbersee#6 Der Schatz im Silbersee

Um 17 Uhr holte ich mir den nächsten Kontrollstempel an der zweiten Zwischenstation im „Torhaus Nord“ an der Liegnitzstraße in Bremen-Gröpelingen. Die wieder vorhandene mobile Kamera-Nothilfe von FOBI brauchte ich auch hier nicht, jedoch eine starke Koffeindosis, da meine Kräfte zusehens schwanden. Aber zur Endstation im Kulturhaus Walle e.V. (Brodelpott), meiner langjährigen Wirkungsstätte für über 20.000 Repros historischer Privatfotos, jeweils in Schwarzweiss und als Dia , war es ja nicht mehr weit!

#7 El Dorado#7 El Dorado#8 Spiel mir das Lied vom Tod#8 Spiel mir das Lied vomTodAuf diesem letzten Stück des Wegs, steuerte ich, für mein letztes geplantes Motiv, den Waller Friedhof an. Nach einigen Verirrungen im tiefsten Bremen-Gröpelingen durch Straßensperrungen aufgrund von Kanalbauarbeiten, erreichte ich ihn. Es sollte mein erster Besuch auf dem riesigen Areal sein. Überall erblickte ich bereits FMHB’ler. So werden wahrscheinlich zahlreiche Engel und Kreuze, sehr unterschiedlich abgelichtet zwar, als Endmotiv der Serie „WILDER WESTEN“ zu sehen sein.

#9 Das war der Wilde Westen#9 Das war der Wilde WestenNachdem ich mir im NETTO-Supermarkt an der Waller Heerstraße noch, einen Absacker „Piccolo“ gekauft hatte, erreichte ich den guten, alten Brodelpott! Dort hieß es für mich erst einmal  „Warten“ auf das Kopieren meiner Serie auf eines der Notebooks der FMHB-Organisatoren. Diesmal waren die Abgabestationen nach den Startnummern unterteilt. Ein guter Freund von mir, Olaf Jürss, und Gespräche mit meinen Exkolleginnen, in den kleinen Pausen zwischen „Bedienen und Genießen“, verkürzten die Wartezeit für mich.

Ein Piccolo aus dem Supermarkt
AbsackerEinige leckere Köstlichkeiten, begleitet von handgemachter Countrymusik (Denis Fischer), rundeten den FMHB2017 für mich ab.
Stärkung

Mit dem Rad fuhr ich gegen 21.30 Uhr zurück nach Bremen-Hastedt. Ich fühlte mich, wider Erwarten, noch fit genug dafür. Danach bin ich aber umgehend in der „Koje“ versunken und eingeschlafen.

Die individuellen Fotoserien werden am 7. und 8. Oktober 2017 in einer Ausstellung, incl. Siegerehrung um 14.30 Uhr, im LICHTHAUS, Herman-Prüser-Str. 4, 28237 Gröpelingen gezeigt.

Ein filmischer FMHB-Zusammenschnitt von Ey-Fotografie >>  hier 

Offizielle FMHB-Website  >> hier
Mehr Fotos, auch anderer TeilnehmerInnen vom FMHB 2015 – FMHB2017, auf der offiziellen Flickr-Seite >> hier
Links zu Blogs/Websites anderer TeilnehmerInnen des FMHB2017:
>>  craft foto | Mirko Christmann
>>  knipserey | Martin Bergmann

Susanne Schweers

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