Früher ein ‚Schwarzweiss-Klassiker der Filmgeschichte‘ von Fritz Lang …heute ‚Colored Industry,
… STAHL !
Weitere Infos zum Film ‚METROPOLIS‘ >> hier
Susanne Schweers
Früher ein ‚Schwarzweiss-Klassiker der Filmgeschichte‘ von Fritz Lang …heute ‚Colored Industry,
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Susanne Schweers
Die Yin und Yang Kräfte sind es, die in ihrem Zusammenspiel die Lebensenergie ausmachen. So kann man in einer ersten Betrachtungsebene die beiden Urkräfte definieren, zwischen denen sich unser Leben abspielt. Yin und Yang – Leben in Balance sind Begriffe aus der alten chinesischen Philosophie, das Potenzial der beiden Urkräfte von Yin, den abwärts gerichteten Energiekräften, und Yang, den aufwärtsstrebenden Energiekräften.
Das Leben spielt sich zwischen diesen beiden Yin und Yang komplementären Kräften ab, bei Yang handelt es sich um das männliche Prinzip, den Himmel. Bei Yin um das weibliche, die Erde, der Übergang von Yin zu Yang ist dabei fließend. Yin und Yang wirken gegen- und miteinander, sie sind nicht zu trennen und ergeben im Zusammenspiel stets das Ganze. Yin und Yang bewegen sich in einem ewigen Wechselspiel: Dehnt sich die Kraft des Yang aus, so wird die Kraft des Yin schwächer, um auf den Moment zu warten, an dem sie sich wieder ausdehnen kann. Die Anlagen der Yin-Kräfte sind im Yang bereits erhalten, ebenso wie die Anlagen der Yang-Kräfte im Yin enthalten sind.
Die Kräfte des Yin und Yang treten Paarweise auf und sorgen gemeinsam für Harmonie und Ausgleich. Sonne und Wasser müssen in ausgewogener Menge vorhanden sein, wie auch Yang und Yin. Diese konkreten Beispiele müssen jedoch immer relativ bleiben, da Yin und Yang vor allem durch ihr Zusammenspiel gegeben sind.
(Text: www.rutengeher.com)
Susanne Schweers
Ein ‚existentielles‘ Video, das mich sehr bewegt, macht auf Youtube gerade Karriere, wie www.heise.de berichtet: „Eigentlich sollte es eine gewöhnliche GoPro-Aufnahme eines Fallschirmsprungs werden.
Quelle: Youtube
Doch dann riss sich die Kamera los und es ging abwärts – 3000 Meter unkontrolliert im freien Fall “ >> weiter
Susanne Schweers
Zuerst 63 m mit dem Lastenfahrstuhl in die Höhe fahren, dann 20 m eine durchlöcherte Stahltreppe, frei im Raum stehend, hochklettern, durch eine Stahltür schreiten und man ist oben auf dem Dach des Blocks 15 des Kraftwerks Bremen-Hastedt. Es ist das Gebäude mit dem roten swb – Logo und dem rotweißgestreiften Schornstein.
Atemberaubende Aussichten erwarten der-/diejenigen, die die seltene Gelegenheit bekommen, dem Block 14 ‚aufs Dach steigen‘ zu können, wie ich es dank eines netten Mitarbeiters der swb 2012 durfte:
1. Blick weserabwärts auf das Weserwehr, das neue Weserwasserkraftwerk und den neuen Weserwehrpark (im Bau).
2. Blick über Bremen-Hastedt, Richtung Schwachhausen / Vahr. Iim Hintergrund links ist der rote Baumarkt ‚Bauhaus‘ an der Stresemannstrasse sichtbar, im Vordergrund das das Shoppingcenter ‚Hansa Caree.
3. Blick über Bremen-Hastedt, Richtung Sebaldsbrück. Im Hintergrund ist der Konzern ‚Mercedes-Benz‘ sichtbar und der Hochhauskomplex Osterholz-Tenever, im Vordergrund die Gewerbeeinheiten an der Pfalzburger Straße.
4. Blick weseraufwärts über die Hemelinger Hafenbecken und das Industriegebiet.
5. Blick auf das andere Weserufer. Im Vordergrund fließt die Weser, im Hintergrund sieht man das Naturschutzgebiet Werdersee.
6. Blick auf die Dachlandschaft oben auf Block 14 des Kraftwerks Bremen-Hastedt.
Susanne Schweers
Welche Stadt hat schon ein GesamtKUNSTwerk als Finanzamt ?
Ein Art Dèco – Treppenhaus mit viel Bronze-/ Messingelementen, bunten Tiffany- Glasfenstern im Treppenhaus,

einer Belle Etage, ausgestattet mit edlen ‚modernen‘ Materialien wie Kunststoff Galalith – Auflagen auf bronzenen Türgriffen, Hölzern wie Makassar-Ebenholz und Nussbaum, viel Marmor oder teuren Stoffbahnen an den Wänden, weissen Teppichläufern in den Fluren,

einer hübschen Art Dèco – Standuhr im Innenhof,einer großflächigen Rasenfläche in der siebten Etage und

einem Haustechnikraum mit Marmorwänden im Keller.
Das ist das Finanzamt Bremen, das GesamtKUNSTtwerk ‚Haus des Reichs‘!
So prächtig war allerdings nur die Chefetage ausgestattet. Die gemeinen Büroräume entsprachen dem üblichen schlichten Standard der Zeit.
In dem großen Gebäude war jedoch nicht nur die Firmenzentrale der Nordwolle Delmenhorst ansässig, sondern auch eine Bank, ein Friseursalon und andere Geschäfte. Deren Besuchern war jedoch der Zugang nur über Nebeneingänge gestattet!
Das ‚Haus des Reichs‘ hat seinen Namen nicht von den Machthabern im Dritten Reich bekommen, sondern von der Stadt Bremen. Diese gelangte in den Besitz des prächtigen Gebäudes nach dem Bankrott der Nordwolle. Nach Jahren des wirtschaftlichen Erfolgs des Konzerns mit der Familie Lahusen und dem Wunsch, endlich einen Firmensitz in der Stadt Bremen zu haben, folgte abrupt der schnelle Niedergang Anfang der 1930er Jahre. Man hatte sich mit dem Bau der repräsentativen Firmenzentrale finanziell übernommen. Kredite konnten nicht mehr bezahlt werden.
Das Gebäude gelangte in den Besitz der Stadt Bremen, die darin verschiedene Reichs-/ Finanzbehörden der Stadt konzentrierte.
Eine Wirtschafts – GESCHICHTE, wie sie nicht erst in heutiger Zeit geschrieben wird !
Susanne Schweers
Immer wieder anders gesehen, ist das Kraftwerk Bremen-Hastedt aus den Stadtansichten des Bremer Ostens nicht wegzudenken! Ob groß im Vordergrund oder ganz klein, mitten in der Kulisse des Weserstadions, überall ist seine Rauchfahne einzeln oder mehrfach sichtbar.
„Die sieben schwarzen Raben“ ermöglichten vor mehr als hundert Jahren Bremens Aufbruch in das Industriezeitalter durch die Lieferung von Elektrizität – und die Hausfrauen in Hastedt, Sebaldsbrück und Hemelingen hatten mit Rußpartikeln auf der Wäsche zu kämpfen.
„Etwas Licht, eine Prise Schwerkraft, Materie, Energie und sehr viel Zeit. Fertig ist das Rezept für das komplexeste, vielfältigste Phänomen des Universums – LEBEN.“
Auch heute ist das Kraftwerk Bremen-Hastedt als Energielieferant für das LEBEN IN BREMEN nicht wegzudenken!
2006 feierte die swb Bremen das 100 jährige Bestehen mit einer bunten Beleuchtung des Kraftwerks am Abend und einem großen Kulturprogramm für die Bevölkerung.
Susanne Schweers