Wir reden Tacheles!

Wir krähen, miauen, bellen, wiehern Euch:Probleme 1In den Straßen der Vorstadt, im fernen Bremen-Blumenthal, im hohen Bremer Norden,Probleme 2entdeckten wir Vagabunden, auf unserem Weg in die Stadt …Probleme 3… die Lösung aller Bremer Probleme – BEDENKENLOS!Probleme 4 #CarstenMeyerWER?Probleme 5

IM SCHATTEN DER ZUKUNFT WERDEN WIR ES WISSEN!

Susanne Schweers

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Sand statt Wasser – Hafenarbeit Adieu!

Die Versandung erschwerte bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts den Schiffsverkehr auf der Weser. Hochseeschiffe steuerten nicht mehr die, in der Stadtmitte gelegenen Häfen (Schlachte) an, sondern flussabwärts gelegene, zunächst Vegesack, später Brake (Unterweser) und ab 1827 Bremerhaven. Um den lukrativen Handel und Schiffsverkehr wieder in die Stadt zu holen, baute Bremen ab 1887 einen flussabwärts des Stadtkerns gelegenen Freihafen, den Europahafen. Das Projekt war erfolgreich, nach dem ersten Hafenbecken folgten flussabwärts weitere Hafenbecken, zuletzt 1906 der Überseehafen. Der Hafenbetrieb an der Schlachte wurde eingestellt.
(Quelle: Wikipedia)

111 Jahre später, 1998 endete auch diese Ära. Im Europahafen Bremen, vor Schuppen 3, wurde ein letztes Mal Baumwolle gelöscht. Heute schmücken die Ufer und die alten Gebäude modere Geschäfte, Büros und Wohnungen im Loftstil, und es gibt eine Marina für Sportboote.Europahafen 1

Europahafen 2

Der Überseehafen Bremen wurde mit Sand verfüllt. Auf ihm wurde der heutige Großmarkt Bremen erbaut.Überseehafen

Weitere Infos zur Geschichte der Häfen und der neuen Überseestadt gibt es >>  hier
Ein Kurzfilm von mir anno 2006 „Roll Off – Roll On“ im Europahafen gibt es >>  hier

Susanne Schweers

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Bahnhof BOCHUM oder anderswo!

Das Weihnachtsfest naht in BOCHUM und im übrigen Deutschland.Bahnhof Bochum 1

Überall herrscht hektische Betriebsamkeit, vor allen in Bahnhofshallen und auf den Bahnsteigen. Es wird sich mit Küsschen verabschiedet,Bahnhof Bochum 4

es werden die letzten Worte per Smartphone whatsapptBahnhof Bochum 2

und die Zugverspätungen gegoogelt. Bahnhof Bochum 3

Auf dem Bahnsteig smalltalken einige Weihnachtsfrauen ein letztes Mal.Bahnhof Bochum 5

Es ist 18.02 Uhr. Meine Spannung steigt. Wird mein Zug pünktlich um 18.11 Uhr abfahren? NEIN! 35 Minuten Verspätung werden in einem Laufbandtext über dem Ziel HAMBURG-ALTONA angezeigt. Habe ich es doch gewusst! Bahnhof Bochum 6

Zeit für mich, Smartphones und weitere Impressionen auf dem Bahnsteig im Foto festzuhalten:Bahnhof Bochum 7

Bahnhof Bochum 8Bahnhof Bochum 9 Bahnhof Bochum 10 Bahnhof Bochum 11 Bahnhof Bochum 12

Bahnhof Bochum 13

Bahnhof Bochum 13

Pünktlich 35 Minuten später steige ich in meinen Zug nach HAMBURG-ALTONA über BREMEN ein.

Wenn ich einen Tagesausflug per Bahn mache …

Susanne Schweers

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Zwischen den Zeiten

Zwischen Analog und Digital …Zwischen den Zeiten 1Zwischen altem Parzellengebiet und neuem Wohngebiet Weidedamm 3 …Zwischen den Zeiten 2

Zwischen altem Hafengebiet und neuem Wohngebiet Europahafen …Zwischen den Zeiten 3

Zwischen Schwarzweiss und Farbe …Kraftwerk Hastedt illuminiert

Einer Energiespende vom Kraftwerk Hastedt mit einer Prise Street …Hundeblick aus Auto Bremen

… bewegt sich MEINE Fotografie WOHIN?

Susanne Schweers

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Vor zehn Jahren am Europahafen!

Zwischen den Zeiten …Neugestaltung Europahafen 1

Neugestaltung Europahafen 2

Neugestaltung Europahafen 3

Neugestaltung Europahafen 4

Neugestaltung Europahafen 5

Neugestaltung Europahafen 6

Neugestaltung Europahafen 7… vom Europahafen zum Speicherhafen !

Das Bremer Hafengebiet erlebte in dem letzten Jahrhundert mehrere große Veränderungen besonders durch die Bombenabwürfe der Alliierten während des zweiten Weltkriegs, dem Niedergang der Hafenwirtschaft später und ab 1998, mit der Zuschüttung des Überseehafens und der Ansiedlung des Großmarktes Bremen darauf. Mehrere alte Speicher, Schuppen usw. im Hafengebiet sind einer neuen Nutzung, vorwiegend als exklusive Bürolofts, Ateliers der Kreativwirtschaft, Restaurants, Museen und Wohnraum zugeführt worden. Besonders um den weiter bestehenden Europahafen, jetzt auch Speicherhafen genannt, sind hochpreisige Gebäude mit neuen Büros, Eigentums- und Mietwohnungen enstanden. Nur im alten Holzhafen läuft der Betrieb (fast) wie bisher weiter.

2006 lud die Medienwerkstatt Schlachthof e.V. Bremen in Kooperation mit Kultur vor Ort e.V., Speicherbühne e.V. und dem Bürgerrundfunk Bremen zu einem Kurzfilmwettbewerb „Machen Sie Ihr Spiel“ ein. Zukunftsideen für die neue „Überseestadt“ waren gefragt.

Der Kurzfilm „Roll Off-Roll On“ stellt meine Vision für eine zukünftige Entwicklung an den Ufern des alten Europahafens, anno 2006, dar. Für den Beitrag habe ich historische und eigene Fotos, die Eindrücke von dem Gebiet um den Europahafen einst und jetzt zeigen, verwendet. Inzwischen sind zehn Jahre vergangen …

Susanne Schweers

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Bremer Vorstadtidylle 2016

Wir schreiben das Jahr 2016 …Dorfidylle in Bremen-Hastedt 1… moderne Haustüren und praktische Fahrradgaragen weisen darauf hin.Dorfidylle in Bremen-Hastedt 2

Doch, nur ein paar Meter weiter, rechts in den alten Hastedter Postweg eingebogen, Dorfidylle in Bremen-Hastedt 3

wird man an die Beschaulichkeit vergangener Jahre erinnert,Dorfidylle in Bremen-Hastedt 4

trotz der rechts und links am Straßenrand parkenden modernen Autos.Dorfidylle in Bremen-Hastedt 5

Umtriebige Betriebsamkeit des Tages findet in den Häusern statt.Dorfidylle in Bremen-Hastedt 6

Derjenige, der außerhalb beschäftigt ist, ob im Büro, beim Einkauf, in der Schule oder Universität, lässt, wenn möglich, sein Auto stehen und fährt mit Bahn, Bus, Rad dorthin. Dorfidylle in Bremen-Hastedt 7

Nicht fahrbereite Vehikel führen ein wenig beachtetes Schattendasein,Dorfidylle in Bremen-Hastedt 8

und lauschige kleine Biergärten im Hinterhof werden leicht übersehen.Dorfidylle in Bremen-Hastedt 9

Gemütliche Plätzchen in den Vordergärten der kleinen Gassen laden statt dessenDorfidylle in Bremen-Hastedt 10

die Bewohner zum gemeinsamen Plausch an einem warmen, sonnigen Feierabend ein.Dorfidylle in Bremen-Hastedt 11

Direkt vor der eigenen Haustür werden sie von schnuckeligen, kleinen Teddys aus Keramik erwartet.Dorfidylle in Bremen-Hastedt 12Wem diese Bremer Vorstadtidylle im Vorgarten und auf dem Balkon zu kleinbürgerlich, spießig und begrenzt erscheint,Dorfidylle in Bremen-Hastedt 13

kann mit seinem ganzen „Mut zum Protz“ in großstädtisch anmutende, sanierte Hochhaussiedlungen im ‚BRUTALISMUS-Stil‘ der sechziger und siebziger Jahre eine Wohnung suchen und beziehen oder in ähnlich klotzig erscheinenden Neubauten mit ebenso zahlreichen Wohnungen anno 2016.Dorfidylle in Bremen-Hastedt 14

Immobilien sind auch 2016 in Bremen und anderen WeltstädtenDorfidylle in Bremen-Hastedt 15

eine GOLDIGE Wertanlage überflüssigen Geldes!

… Übrigens der Architekturstil ‚Brutalismus‘ hat seinen Namen nicht von ‚brutal‘ abgeleitet bekommen, sondern von dem französischen Begriff ‚béton brut‘ (roher Beton)!

Susanne Schweers

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Fotomarathon Bremen 2015

Jetzt ist bereits eine Woche vergangen, seitdem am Samstag, 12. September nach 10 Jahren wieder ein Fotomarathon Bremen (FMHB) durchgeführt wurde. Unter dem Motto „Stadt am Fluss“ waren neun Fotos zu neun bestimmten Themen zwischen 11 Uhr und 20 Uhr „zu schießen“. Je drei Themen gab es alle drei Stunden nach einander an drei verschiedenen Zwischenstationen. Die Reihenfolge der Themenfotos durfte nicht verändert werden. Alle Arten von digitalen Kameras waren zugelassen, außer Handy-Kameras. Als einzig mögliche Bild-Bearbeitung war Schwarzweiss erlaubt. Die persönliche Startnummer sollte auf dem ersten Foto der Serie zu sehen sein.

Offizielles Gruppenfoto FMHB
Gruppenfoto Fotomarathon Bremen 2015Der FMHB begann in der „Schaulust“ am Güterbahnhof. Dort bekam jeder der 232 Teilnehmerinnen (incl. 10 Flüchtlingen) seine Startnummer (ich Nr. 188) und die ersten drei Themen:

I. Abgefahren (An der Tiefer)
AbgefahrenII. Aufgetakelt (An der Tiefer/Osterdeich)02_Aufgetakelt

III. Überschäumend (Wasserkraftwerk am Weserwehr)03_Überschäumend

Zwischen 13.30 Uhr und 14.30 Uhr war die zweite Station in der Botanika im Rhododendronpark eingerichtet worden . Dort gab es gegen kleines Entgelt Kaffee, Kuchen, Suppe u.a. und die nächsten drei Themen:

IV: Speckgürtel (Bremen-Prospekt)04_Speckgürtel

V. Stadtpflanze (Schwachhauser Heerstraße)05_Stadtpflanze

VI. Landei (Holzhafen)06_Landei

Die zweite Etappe, ausgestattet mit den nächsten drei Aufgaben, führte uns TeilnehmerInnen in die Überseestadt zum Lloydcafé am Ende des Holzhafens, an der wir zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr eintreffen sollten. Dort konnten wir uns erneut, diesmal kostenlos, im denkmalgeschützten Marmorsaal mit Lloydkaffee und einem Stückchen Butterkuchen stärken für die dritte Etappe und die letzten drei Fotothemen:

VII. Heißes Pflaster (Holzhafen)07_Heisses Pflaster

VIII. Freier Fall (Europahafen)08_Freier Fall

IX. Gute Stube (Europahafen)09_Gute Stube

Gegen 19.30 Uhr erreiche ich das Cafè Noon im Foyer im Kleinen Haus hinter dem Goethe-Theater gelegen, der Endstation des FMHB’s. Dort sollten bis 20 Uhr die Ergebnisse abgegeben werden, d.h. unsere gemachten neun Fotos wurden an mehreren Stationen von helfenden Händen auf Notebooks überspielt.

Die individuellen Fotoserien werden am 10. und 11. Oktober 2015 in einer Ausstellung, incl. Siegerehrung um 15 Uhr, im Schuppen 1 in der Überseestadt gezeigt.

Für diesen FMHB bin ich mit dem Rad unterwegs gewesen und habe fast die klassische Marathonstrecke von 42 km abgefahren. Es hat viel Spass gemacht, war aber auch sehr anstrengend!

Bericht zum FMHB im Weser-Kurier vom Sonntag 16. September 2015   >> hier
Offizielle FMHB-Website  >> hier
Mehr Fotos vom FMHB 2015 auf der offiziellen Flickr-Seite >> hier

Susanne Schweers

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Die zweite Karriere der Alex

Die zweite Karriere der ‚Alexander von Humboldt‘ hat begonnen. Jetzt können alle Bremer und Bremerinnen an Bord gehen und in gemütlicher Atmosphäre im Grünen von Abenteuern auf hoher See träumen …Alexander von Humboldt - Plakat

Schön und stolz sah die ‚Alex‘ mit ihren grünen Segeln aus als sie, als Werbeträger für das bekannte Bier aus Bremen, die Weiten der Weltmeere durchkreuzte.

… Wehmut kommt auf !

Susanne Schweers

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Die Alex kehrt heim

Unter den Augen tausender ihrer Fans kehrte die ‚Alex‘, gezogen von zwei Schleppern und begleitet von zahlreichen kleinen und größeren Booten am 18. April 2015 in Ihre Heimatstadt Bremen zurück. Die ‚Alexander von Humboldt‘ wurde 1906 in Bremerhaven erbaut. Als stählernes rotes Feuerschiff fuhr sie zunächst unter dem Namen ‚Reserve Sonderburg‘. 80 Jahre später wurde sie außer Dienst gestellt und zu dem markanten grünen Dreimaster mit den grünen Segeln umgebaut, den wir heute kennen. Von 1988 bis 2011 diente das Schiff unter dem Namen ‚Alexander von Humboldt‘ als Segelschulschiff. Ab 2015 wird sie nun Hotelzimmer und ein Restaurant beherbergen und nach ihrem  Zwischenstop im Europahafen ab 2016 dauerhaft an der Schlachte in Bremen vor Anker liegen.Die 'Alexander von Humboldt' kehrt heim 1 Die 'Alexander von Humboldt' kehrt heim 2 Die 'Alexander von Humboldt' kehrt heim 3 Die 'Alexander von Humboldt' kehrt heim 4 Die 'Alexander von Humboldt' kehrt heim 5 Die 'Alexander von Humboldt' kehrt heim 6 Die 'Alexander von Humboldt' kehrt heim 7 Die 'Alexander von Humboldt' kehrt heim 8

Seit 2011 besegelt die ‚Alexander von Humboldt II‘ als stolze Nachfolgerin der grünen ‚Alex‘ die Weltmeere.

Susanne Schweers

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